28. August 2018.
2015 wurde das „Integrierte Städtebauliche Entwicklungskonzept Kasseler Osten“ (ISEK) für die vier Stadtteile Unterneustadt, Bettenhausen, Forstfeld und Waldau durch die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Kassel beschlossen. Das ISEK umfasst über 70 Projekte und Maßnahmenbündel. Zu diesen gehört auch die Erarbeitung eines städtebaulichen Rahmenplans für die nördliche Unterneustadt, den westlichen Bereich von Bettenhausen und die dazwischenliegende Flutmulde, die beide Stadtteile miteinander verbindet. Im Rahmen einer Auftaktwerkstatt am 30. August 2018 von 17.30 bis 20.30 Uhr in der Herderschule (Unterneustadt) können sich die Bürgerinnen und Bürger mit eigenen Ideen für die weitere Entwicklung dieses Gebiets einbringen.
Seit Frühjahr 2018 bearbeitet das Planungsbüro „planzwei“ aus Hannover diesen städtebaulichen Rahmenplan. Dabei untersuchen sie das Gebiet im Hinblick auf die Bebauungsstruktur, Nutzung und Erschließung, Freiraum, Vegetation und Umweltbedingungen. Die daraus abgeleiteten Maßnahmen fließen in das Förderprogramm „Stadtumbau“ zur Umsetzung ein. Aus diesem Förderprogramm werden zurzeit schon Maßnahmen in den Stadtteilen Unterneustadt und Bettenhausen umgesetzt.
In der Auftaktwerkstatt wird das Planungsbüro die bis dahin erarbeiteten Ergebnisse des städtebaulichen Rahmenplans vorstellen. Anschließend können die Bürgerinnen und Bürger ihre Anregungen und Ideen an verschiedenen Thementischen einbringen. Diese fließen in die weiteren Arbeitsschritte ein und sollen dann in einer Ergebniswerkstatt im Februar 2019 in Form von Maßnahmen und Projekten vorgestellt und diskutiert werden.
Ergänzt wird die Auftaktwerkstatt durch zwei Stadtteilspaziergänge. Hier besteht nochmal die Gelegenheit vor Ort, Anregungen zu konkretisieren bzw. sich an verschiedenen Punkten über die Analyseergebnisse näher zu informieren. In Bettenhausen findet der Stadtteilspaziergang am 4. September 2018 von 17 bis 19 Uhr statt; Treffpunkt ist das Stadtteilzentrum Agathof. Am 5. September 2018 folgt der Stadtteilspaziergang in der Unterneustadt; Treffpunkt ist ebenfalls um 17 Uhr auf dem Unterneustädter Kirchplatz an der „ELWE“.
Hintergrund:
ISEK enthält über 70 Projekte bzw. Maßnahmenbündel, die sich in die Handlungsfelder „Demographie und sozialräumliche Entwicklung“, „Bildung und Kultur“, „Wohnen- und Wohnungsmarkt“, „Wirtschaft, Arbeit Handel“, „Umwelt und Energie“, „Mobilität und technische Infrastruktur“ und „Städtebau“ unterteilen.
Über städtebauliche Projekte hinaus, wie beispielsweise die behutsame Bestandsmodernisierung und Wohnumfeldverbesserung, Sicherung und Ausbau der kommunalen Infrastruktur, Brachflächenentwicklung, Sicherung und Erweiterung von Kulturträgerstandorten, Ausbau von Rad- und Fußwegeverbindungen oder Aufwertung bzw. Schaffung von Grünflächen und Plätzen wurden auch Maßnahmen entwickelt, welche die Bildungs- und Teilhabechancen erhöhen, Integrations- und Inklusionsprojekte befördern und das bürgerschaftliche Engagement im Quartier stärken oder initiieren sollen.
Denn erst durch das Engagement der Bürgerinnen und Bürger in den Stadtteilen sowie der Hilfe von Fördermitteln aus dem Städtebauförderungsprogramm lassen sich die im ISEK zusammengetragenen Maßnahmen umsetzen.
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Pressekontakt: documenta-Stadt Kassel, Michael Schwab
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