Ordnungsamt stellt Hund sicher

29. August 2018.

Die Hündin, die am 10. August im Glockenbruchweg im Kasseler Stadtteil Süsterfeld-Helleböhn einer Gruppe von Kindern nachstellte und ein Kind biss, ist heute, Mittwoch, 29. August, aufgrund eines weiteren Vorfalls durch Mitarbeiter des Ordnungsamts sichergestellt und in die städtische Unterbringungsstelle für vermeintlich gefährliche Hunde verbracht worden. Dort soll das Tier unverzüglich einem Wesenstest unterzogen werden.

 

Im Wege einer Selbstanzeige meldete sich die Hundehalterin am Dienstagnachmittag, 28. August, telefonisch beim Ordnungsamt und teilte mit, dass ihre Hündin am gestrigen Vormittag von ihr zunächst unbemerkt aus der Wohnung entwichen und direkt auf den benachbarten Schulhof des Grundschule Harleshausen gelaufen sei. Der genaue Sachverhalt wird derzeit von der Polizei ermittelt.

 

Nach dem ersten Vorfall, zu dem Ermittlungen des Polizeireviers Süd laufen, wurde der Hundehalterin vom Ordnungsamt eine Anlein- und Maulkorbpflicht beim Führen des Hundes auferlegt. Zum Zeitpunkt des nun erneuten Vorfalls war bereits ein Termin zur Begutachtung des Hundes vereinbart worden. Das Ordnungsamt sah sich jedoch veranlasst, diesen Termin nicht abzuwarten, sondern unmittelbar zu handeln und das Tier sicherzustellen.

 

Dies geschah mit dem ausdrücklichen Einverständnis der Hundehalterin, die sich kooperativ zeigte und in den Gesprächen mit dem Ordnungsamt den Eindruck vermittelte, mit der Erziehung ihres Hundes überfordert zu sein. Welche Konsequenzen aus dem Vorfall gezogen werden, wird nach der Begutachtung entschieden. Bei dem etwa einjährigen Hund handelt es sich um eine Mischung aus den Rassen Dobermann und Belgischer Schäferhund, der nach der „Gefahrenabwehrverordnung über das Halten und Führen von Hunden (HundeVO)“ nicht als so genannter Listenhund gilt.

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