31. August 2018.
Mit neuem Anstrich schmückt eine Henschel-Stoßmaschine Baujahr 1888 den Eingangsbereich des Kasseler Henschel-Museums. Dank des tatkräftigen Einsatzes der Beschäftigten des städtischen Projektes „GaLaMa“ ist die historische, aus dem Henschel-Fundus noch erhaltene Stoßmaschine, wieder im guten Zustand. Diese Maschine mit der Fabriknummer 2977 wurde für die Herstellung von Zahnrädern eingesetzt und war bis 1935 noch im Betrieb. Sie ist - nun wieder im klassischen Outfit - ein idealer Werbeträger für das Museum im ehemaligen Henschel-Werk Rothenditmold.
Das in die Jahre gekommene Exponat wurde aufwändig restauriert. Für das Projekt engagierten sich langzeitarbeitslose Mitarbeiter der Kommunalen Arbeitsförderung des Sozialamtes, gefördert mit Mitteln der Stadt, dem Jobcenter der Stadt Kassel sowie dem Europäischen Sozialfonds. Hierbei handelte es sich um Menschen, die im Projekt Garten- und Landschaftsbau, Malerarbeiten, Handwerk und Innenausbau (GaLaMa) beschäftigt und weitergebildet werden. In mühevoller Handarbeit führten sie das Abschleifen, das Grundieren und den Anstrich in der damaligen traditionellen Henschel-Farbe Schwarz durch.
„Langzeitarbeitslose Menschen gewinnen durch solche Projekte Vertrauen in ihre Fähigkeiten und erhalten ihre Arbeitsfähigkeit. Das zeigt, wie wichtig diese Maßnahmen -trotz der guten Beschäftigungssituation in der Stadt Kassel- weiterhin sind, “ würdigte die Bürgermeisterin und Sozialdezernentin Ilona Friedrich dieses Engagement. Über das gute Miteinander freut sich auch Museumsleiter Helmut Weich: „Die Zusammenarbeit mit GaLaMa ist nicht nur erfreulich für den gemeinnützigen Verein Henschel-Museum+Sammlung e.V., sondern auch im hohen Maße gewinnbringend.“ Mit Unterstützung durch GaLaMa sollen künftig weitere Projekte verwirklicht werden.
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Stoßmaschine der Firma Henschel
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