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Pressemitteilung der Stadt Iserlohn vom 02.10.2018
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Nach Feuer in Barendorf: Stadt gibt Entwarnung nach Untersuchung der Bodenproben Christian Eichhorn, Leiter des städtischen Krisenstabes, zieht eine positive Bilanz aus der Brand-Nacht und stellt die Ergebnisse aus dem gerade vorgelegten Gutachten vor. Die Analyse der Brandrückstände nach dem Feuer in Barendorf vom 23. September, die das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW – LANUV vorgenommen hat, ist abgeschlossen. Es wird Entwarnung gegeben. Das LANUV teilt mit, dass die durchgeführten Analysen auf typische bei Verbrennungen entstehende Verbindungen kein nennenswertes Gefahrenpotenzial für die mit den Brandrückständen in Kontakt gekommenen Böden und Gärten ergeben hat. Somit sind im Hinblick auf die Ernte und die Weiterverarbeitung von landwirtschaftlichen Produkten, Gemüse und Obst keine besonderen Maßnahmen erforderlich. Aus Vorsorgesicht rät das LANUV, weiterhin Folgendes zu beachten:
Für Informationen und Fragen stehen die Mitarbeiter der Abteilung Umwelt- und Klimaschutz unter der Rufnummer 02371 /217-2941 während der Servicezeiten zur Verfügung. Der umfangreich angelegte Einsatz der Feuerwehr Iserlohn, unterstützt durch Kräfte aus der Nachbarschaft, sorgte für eine schnelle, erfolgreiche Brandbekämpfung des havarierten Betriebes an der Baarstraße. Etwa 250 Einsatzkräfte wurden eingesetzt. Den 21 Feuerwehrangehörigen, die durch die Brandgase leicht verletzt und in Krankenhäusern behandelt wurden, geht es wieder besser. Noch am späten Sonntagabend wurde der städtische Krisenstab einberufen und ein Bürgertelefon durch die Verwaltung eingerichtet und bis 1.30 Uhr betrieben. Lautsprecherdurchsagen wurden durch das Ordnungsamt in den Stadtteilen Barendorf, Iserlohner Heide und Hombruch durchgeführt, nachdem die Sirenen am frühen Abend zur Warnung der Bevölkerung ausgelöst worden waren. Die Feuerwehr unterbrach die laufenden Radiosendungen und sprach die Warnung für die Bevölkerung in das laufende Programm von Radio-MK ein. Die Baarstraße konnte, nach einer bis in die Nacht andauernden Sperrung, rechtzeitig vor Einsetzen des Berufsverkehrs zu Wochenbeginn wieder freigegeben werden. Entwarnung in Bezug auf den Brandrauch konnte in den frühen Morgenstunden gegeben werden. Eichhorn verweist auf die Warn-App NINA, die für diesen Zweck zur Verfügung steht. NINA ist eine vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe zur Verfügung gestellte App für Smartphones, die dazu dient, der Bevölkerung wichtige bzw. dringende Warnmeldungen zukommen zu lassen. Sie ist die erste App, die zur Warnung der Bevölkerung in ganz Deutschland entwickelt wurde und eine Weckfunktion besitzt. Jeder Smartphone-Nutzer sollte diese App nutzen. |
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Christian Eichhorn
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