Meldungsdatum: 09.02.2026
Wirtschaftsförderung und Zusammenarbeit mit Unternehmen im Fokus
Ein zentraler Schwerpunkt der ersten 100 Tage lag auf der Stärkung der Wirtschaftsförderung und dem engen Austausch mit den Hertener Unternehmen. Ziel ist es, verlässliche Rahmenbedingungen zu schaffen, Investitionen zu ermöglichen und bestehende Betriebe zu unterstützen. „Unternehmen brauchen klare Ansprechpersonen, kurze Wege und eine Verwaltung, die ermöglicht statt bremst. Genau daran arbeiten wir weiter – partnerschaftlich, serviceorientiert und mit einem klaren Blick auf die Zukunft des Wirtschaftsstandorts Herten“, so Fred Toplak.
Ordnung und Fairness: LKW-Parken in Herten-Süd
Auch das Thema LKW-Parken im Gewerbegebiet Herten-Süd hat der Bürgermeister früh aufgegriffen. Die Stadt setzt beim verbotswidrigen Parken auf ein stufenweises Vorgehen: zunächst Information und Sensibilisierung, anschließend – wenn nötig – die konsequente Durchsetzung geltenden Rechts. Ziel ist ein fairer Ausgleich zwischen den Interessen von Unternehmen, Anwohnerinnen, Anwohnern sowie LKW-Fahrerinnen und -Fahrern. Die Maßnahmen starten im März 2026.
Verwaltung neu aufgestellt
Um handlungsfähiger zu werden, hat Bürgermeister Toplak frühzeitig eine Umstrukturierung der Verwaltung angestoßen. Die ersten Bereiche wurden zusammengelegt und neu strukturiert. „Abläufe werden dadurch effizienter gestaltet, Verantwortlichkeiten klarer definiert und Entscheidungsprozesse beschleunigt“, so Toplak. Die fortlaufende Modernisierung und Digitalisierung der Verwaltungsstrukturen wirkt sich langfristig nicht nur finanziell positiv aus, sondern schafft zugleich mehr personelle und organisatorische Kapazitäten für die zentralen Aufgaben der Stadt.
Haushaltsklarheit und finanzielle Entlastung
Angesichts rückläufiger Steuereinnahmen, steigender Sozialausgaben und eines weiterhin hohen Zinsniveaus hat Bürgermeister Fred Toplak gemeinsam mit Stadtkämmerer Dr. Oliver Lind einen Nachtragshaushalt eingebracht, der Transparenz über die aktuelle finanzielle Lage schafft.
Die Übernahme von Liquiditätskrediten in Höhe von mehr als 150 Millionen Euro durch das Altschuldenhilfegesetz des Landes Nordrhein-Westfalen eröffnet der Stadt Herten neue finanzielle Handlungsspielräume. Diese Entlastung schafft die Grundlage dafür, den bereits eingeschlagenen Konsolidierungskurs konsequent und nachhaltig fortzuführen.
Schon in der ersten Amtszeit von Bürgermeister Fred Toplak wurden mit einem klaren Sparkurs deutliche Signale gesetzt und entscheidende Schritte in Richtung Haushaltskonsolidierung und Schuldenabbau eingeleitet. „Auch wenn der vollständige Abbau der Schulden noch ein langfristiges Ziel bleibt, bin ich entschlossen, den eingeschlagenen Weg weiterzugehen, um Herten perspektivisch schuldenfrei zu machen“, betont Toplak.
Ausblick: Stadtentwicklung und zentrale Projekte
„In den kommenden Monaten bringen wir konkrete Projekte auf den Weg, die man in Herten sehen und spüren wird – von der Aufwertung zentraler Plätze über mehr Sicherheit und Sauberkeit bis hin zur Weiterentwicklung unserer Innenstadt. Eine ,Antoniuswache` des Kommunalen Ordnungsdienstes in der Innenstadt ist in Planung. Sie soll gleichzeitig eine Anlaufstelle für Bürgerinnen und Bürger sowie ein Infopoint sein. Entscheidend ist: Wir reden nicht nur über Konzepte, wir setzen sie um“, erklärt Fred Toplak abschließend.
Bereits Anfang März werden dem Rat zahlreiche Vorlagen zur Beratung und Entscheidung vorgelegt. Dazu gehören unter anderem die Umgestaltung zentraler öffentlicher Plätze in der Innenstadt – darunter der Marktplatz, der Antonius-Kirchplatz, der Otto-Wels-Platz und der Rathausvorplatz – sowie die Erarbeitung eines neuen integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzepts.
Weitere Schwerpunkte der kommenden Monate sind:
Text: Calina Herzog
Pressekontakt: Stadt Herten, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Jana Putze, Telefon: 02366 303-393, j.putze@herten.de
Kontakt: Stadt Herten, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Jana Putze, Telefon: 02366 303-393, j.putze@herten.de
Fred Toplak ist seit Anfang November 2025 Bürgermeister der Stadt Herten. Im Februar 2026 zieht er eine erste positive Bilanz. Er freut sich nun darauf, weitere Projekte auf den Weg zu bringen. (Foto: Stadt Herten_Calina Herzog)
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