Pressemeldung der Stadt Bocholt

Bocholt, 11. Mai 2018

Europabüro Bocholt: Fördermittel für europäisches Jugendcamp „Europa rockt Bocholt“

"ERASMUS +" fördert Begegnung mit Partnerstädten // Jugendliche gesucht

Bocholt (EUBOH).   Die Stadt Bocholt veranstaltet vom 15.-21. Juli 2018 ein europäisches Jugendcamp unter dem Motto „Europa rockt Bocholt – Unsere Stimmen, unsere Stärken, unsere Talente!“ im hiesigen Europa-Haus. Nun konnte der Erste Stadtrat Thomas Waschki den Fördermittelbescheid von "ERASMUS+ JUGEND IN AKTION" über rd. 21.000 Euro entgegennehmen. Das europäische Programm fördert diese Jugendbegegnung. Die Stiftung Kunst, Kultur und Soziales der Sparda-Bank West unterstützt ebenfalls das Projekt mit 5.000 Euro.

2018 ist das „Europäische Jahr des Kulturerbes“. Der Fachbereich Kultur und Bildung der Stadt Bocholt nimmt deshalb für das diesjährige europäische Jugendcamp das „Europäische Jahr des Kulturerbes“ zum Anlass, so die Bocholter Kulturchefin Jule Wanders, "Jugendliche mittels einer Zeitreise auf den Weg durch die Musik, den Tanz, die Percussion und die Akrobatik in der europäischen Geschichte zu schicken."

Erzählen mit Körper und Stimme

Tanz, Musik und Rhythmus gehören zu den ältesten Ausdrucksformen der Menschen. „Bei dem jetzigen Projekt ´Europa rockt Bocholt – Unsere Stimmen, unsere Stärken, unsere Talente!´ geht es um Tanz, Musik, Percussion und Akrobatik“, erklärt Claudia Borgers, Leiterin der Musikschule Bocholt. Die jungen Menschen aus mindestens sechs Nationen arbeiten in der Musikschule Bocholt an drei Tagen zusammen, um am Schluss eine gemeinsame Aufführung auf die Bühne zu bringen.

Kompetenzen stärken

Das jetzige Projekt soll dazu beitragen, über Musik und Tanz die eigenen Kompetenzen zu stärken. „Die Nutzung der Sprache – beim Camp Englisch - spielt jedoch nur eine untergeordnete Rolle“, sagt Christian Strauß von der Entwicklungs- und Betriebsgesellschaft der Stadt Bocholt (EWIBO). Er ist auch in diesem Jahr wieder als Campleiter dabei. „Wichtiger ist beim Camp, das „Sich-aufeinander-einlassen“, andere Kulturen kennen zu lernen und an gemeinsamen Zielen zu arbeiten“, so Strauß. Die Begegnung findet in nationengemischten Gruppen statt, damit sich die Jugendlichen mit den verschiedenen Kulturen, Gewohnheiten und Informationen aus den jeweiligen Ländern auseinandersetzen müssen.

Teambuilding im Klettergarten

Neben dem musikalischen Teil werden die jungen Europäer das Teambuilding im Klettergarten, Inselbad „BAHIA“ oder auch im Langenbergpark kennen lernen. Die jungen Leute kommen aus den Partnerstädten Bocholt (Belgien), Rossendale (Großbritannien), Akmene (Litauen) sowie den benachbarten Niederlanden und aus Frankreich. Außerdem werden beim jetzigen Jugendcamp junge Flüchtlinge, die in Bocholt leben, dabei sein. „Wir setzen dabei bewusst auf das Zusammenspiel und die Vernetzung untereinander und auch der kulturellen Organisationen und Einrichtungen in den beteiligten Städten“, sagt die Partnerschaftsbeauftragte der Stadt Bocholt, Petra Taubach.

5 Bocholter Jugendliche können sich anmelden

Zum europäischen Jugendcamp „Europa rockt Bocholt“ sucht die Stadt Bocholt fünf Bocholter Jugendliche im Alter von 14 – 17 Jahren, die gerne mitmachen möchten. Sie können sich bei Petra Taubach unter E-Mail petra.taubach@mail.bocholt.de bis zum 1. Juni 2018 anmelden und bei ihr auch weitere Informationen zum Camp bekommen. Die Teilnahme am Camp kostet 50 Euro. Darin sind die gesamten Unterkunfts-, Verpflegungs- und Programmkosten enthalten. Bei mehreren Anmeldungen entscheidet das Los. Unterstützt wird das diesjährige Jugendcamp vom Europe-Direct Informationszentrum Bocholt.

Pressekontakt: Stadt Bocholt - Fahrradfreundlichste Stadt Deutschlands,Europabüro, Partnerschaftsbeauftragte Petra Taubach, Telefon +49 2871 252222, E-Mail: petra.taubach@mail.bocholt.de


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Europa: Förderzusage für Erasmus Jugend in Aktion
Freuen sich über die Förderzusage (v.ln.r.): Sebastian Borgert, Europe Direct-Informationszentrum Bocholt, Jule Wanders, Leiterin des Fachbereichs Kultur und Bildung der Stadt Bocholt, Thomas Waschki, Erster Stadtrat, Claudia Borgers, Leiterin der Musikschule Bocholt-Isselburg, Christian Strauß, Flüchtlingsbetreuer bei der EWIBO und Petra Taubach, Europabüro der Stadt Bocholt © Judith Efing, Stadt Bocholt