Landkreis Leer - 06. Juni 2001. Von dem von einem BSE-Fall im Landkreis Leer betroffenen Rinderbestand wurden heute (6. Juni) die zwölf zur so genannten Kohorte gehörende Tiere getötet. Dabei handelt es sich um die direkten Nachkommen des erkrankten Tieres sowie die Geburtsjahrgänge 1993 bis 1995. Ein weiteres Rind, das eigentlich ebenfalls zur Kohorte gehört, wurde zu Forschungszwecken an das Tierärztliche Institut der Universität Göttingen abgegeben.
Die 12 Rinder wurden heute Morgen abgeholt und anschließend in der Tierkörperbeseitigungsanstalt Kampe (Landkreis Cloppenburg) von Tierärzten des Veterinäramtes Leer getötet. Gehirnproben wurden dem Staatlichen Veterinäruntersuchungsamt Oldenburg zur Untersuchung auf BSE übergeben. Für Forschungszwecke haben außerdem Vertreter des Göttinger Instituts zahlreiche Proben entnommen. Die getöten Tiere müssen nun in der dafür vorgesehen Einrichtung in Mulmshorn (Landkreis Rotenburg/Wümme) beseitigt werden.
Ob es zu weiteren Tötungen im Bestand kommt, muss nun vom Landwirtschaftsministerium in Hannover entschieden werden.
Pressekontakt: Landkreis Leer, Pressestelle: Dieter Backer
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