Landkreis Leer - 09. April 2002. Unabhängig von unterschiedlichen politischen Auffassungen zu den Inhalten der Schulreform bestand in der Sitzung des Kreisausschusses am vergangenen Freitag Einvernehmen darüber, dass keine vorschnellen Entscheidungen bei der Umsetzung getroffen werden sollen. Zunächst müssten nicht nur das Änderungsgesetz, sondern auch die ergänzenden Verordnungen und Ausführungsbestimmungen vorliegen. Schließlich sei für die Umsetzung der Schulreform ein Zeitraum von 2003 bis 2008 vorgesehen.
Landrat Bernhard Bramlage betonte, dass der Fortschreibung der Schulentwicklungsplanung ausführliche Informationsgespräche mit den Städten und Gemeinden, den Schulen und Elternvertretungen vorgeschaltet werden sollten. Für gute gemeinde- oder sogar kreisübergreifende Angebote im schulischen Bereich sollten im Interesse der Kinder und Jugendlichen die weiteren Planungsschritte auf eine möglichst breite Basis gestellt werden, um eine hohe Akzeptanz im Landkreis zu erreichen. Der einvernehmliche Wille, die notwendigen Schritte sachlich und in Ruhe zwischen den Fraktionen zu besprechen, sei dafür eine gute Grundlage.
Pressekontakt: Landkreis Leer, Pressestelle: Dieter Backer
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