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Leer - Groningen: Bahnvorstand bestätigt sechs Zugpaare

Leer/Frankfurt - 28. Juni 2002. Auch wenn die Wiederaufnahme des Zugverkehrs zwischen Leer und Groningen mit erheblichen Startschwierigkeiten verbunden war - vom 15. Dezember an sollen täglich sechs Zugpaare zwischen Leer und Groningen durchfahren. Das hat der Vorstand der Deutschen Bahn Gruppe jetzt in einem Schreiben gegenüber Landrat Bernhard Bramlage bestätigt. Damit werde dann etwa ein zwei-Stunden-Takt auf dieser Strecke hergestellt.

Bramlage hatte sich vor einigen Wochen vor dem Hintergrund der anhaltenden Schwierigkeiten mit der Wiederaufnahme des Zugverkehrs persönlich an Bahnchef Hartmut Mehdorn gewandt. Seit dem 16. Juni fahren wieder Züge auf dem Teilabschnitt zwischen Leer und dem niederländischen Grenzbahnhof Neuschanz. Dort besteht dann Anschluss zum regulären Zugangebot der niederländischen Bahngesellschaft NoordNed. Das entspricht zahlenmäßig dem Angebot vor der Sanierung der Strecke, allerdings fuhren die Züge voher bis Groningen durch.

"Wenn nun vom 15. Dezember an die Züge nicht nur wieder durchfahren, sondern mit sechs Zugpaaren die Zahl der Fahrten sogar verdoppelt wurde, ist endlich die erhoffte deutliche Verbesserung der Verkehrsanbindung eingetreten", sagt Landrat Bramlage. Hinzu komme, dass auf der sanierten Strecke deutlich schneller gefahren werden dürfe und damit die Verbindung auch qualitativ erheblich besser werde.

Pressekontakt: Landkreis Leer, Pressestelle: Dieter Backer


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