Landeshauptstadt Magdeburg: PRESSEINFORMATIONEN

Magdeburg, 18. August 2002

Weiterhin vorerst keine Evakuierung Ostelbiens

Magdeburg. Wegen der aktuellen Hochwasserprognosen müssen die Bewohner der vom Hochwasser bedrohten ostelbischen Gebiete vorerst nicht evakuiert werden. Zu diesem Ergebnis kam der Krisenstab der Landeshauptstadt unter Leitung von Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper auf seiner Sitzung am Sonntagnachmittag, 18. August. Über eine Evakuierung zu einem späteren Zeitpunkt wird am morgigen Montag, 19. August, entschieden.

Nach den aktuellen Erkenntnissen erwarten die Experten vom Katastrophenstab den Höchststand der Elbe für Mittwoch, den 21. August. Aktuelle Prognosen deuten darauf hin, dass der Pegelstand ab Mittwoch kontinuierlich sinken wird.

Unvermindert arbeiten die Einsatzkräfte gemeinsam mit den vielen freiwilligen Helfern Vorort daran, die Deiche weiter abzusichern. So werden die Arbeiten in Randau zur Erhöhung der Deiche fortgesetzt. Auch am Werder im Bereich der Zoll- und der Oststraße stapeln die Einsatzkräfte Material zur Sicherung des Wohngebiets.

Unterdessen gefährden Schaulustige die Deichanlagen. Aufgrund der potenziellen Gefährdung hat der Oberbürgermeister als Leiter des Katastrophenstabes verfügt, dass ein Ordnungsgeld erhoben werden soll. Wer ohne Anlass Deichanlagen betritt, muss mit einem beträchtlichen Bußgeld rechnen.


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Stadt Magdeburg
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