Landkreis Leer | Presseinformation

Durch gemeinsame EDV-Kataster sollen Verfahren schneller werden

Interkommunale Arbeitsgruppe Geografisches Informationssystem gegründet

Leer - 26. September 2002. Durch ein gemeinsames Städtebaukataster des Landkreises Leer und seiner Städte und Gemeinden sollen Bürger schneller Auskunft darüber bekommen können, ob ein Grundstück innerhalb eines Bebauungsplangebietes liegt und was dort gebaut werden kann. Zusätzlich soll durch ein gemeinsames Kompensationsflächenkataster ein besserer Überblick darüber ermöglicht werden, welche Flächen für einen Ausgleich der Eingriffe in Natur und Landschaft vorgesehen sind, wo sie liegen und welche Maßnahmen durchgeführt werden sollten. Das sind die ersten Ergebnisse einer Fachtagung zu den so genannten Geoinformationssystemen (GIS), die kürzlich im Leeraner Kreishaus stattfand.

Die große Resonanz auf die Fachtagung habe die Bedeutung des Themas eindruckvoll bewiesen, heißt es in einem Rückblick der Kreisverwaltung. Von den Städten und Gemeinden sei gefordert worden, weitere Schritte nun gemeinsam anzugehen und Probleme einvernehmlich zu lösen.

Mit einem Geographischen Informationssystem lassen sich raumbezogene Daten EDV-gestützt anzeigen und analysieren. Die meisten in den kommunalen Verwaltungen anfallenden Daten haben einen solchen räumlichen Bezug, beispielsweise über eine Adresse oder eine einfache Ortsangabe. Um diese Informationen abzufragen und verarbeiten zu können, müssen sie aber meistens erst in das EDV-System eingegeben werden. Damit soll nun zunächst für die Arbeitsfelder "Städtebaukataster" und "Kompensationsflächenkataster" begonnen werden.

Bei dem Treffen wurde weiter vereinbart, die Frage nach dem genauen Umfang und der Art der Datenerfassung für das GIS und möglicher Pilotprojekte bei den Gemeinden in einer neu zu gründenden Arbeitsgruppe abzustimmen. Das "GIS-Team" hat inzwischen seine Arbeit aufgenommen und bereits erste Arbeitsergebnisse erzielt, um den Aufbau des Systems schnell voranzubringen.

Pressekontakt: Landkreis Leer, Pressestelle: Dieter Backer


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