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| Magdeburg, 06. Januar 2003
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"Wir erwarten den Scheitel gut vorbereitet."
Holger Platz, Leiter des Einsatzstabes, zur Hochwasser-Situation in Magdeburg:
Magdeburg.
Voraussichtlich am kommenden Donnerstag wird die Elbe den höchsten Pegelstand erreichen. Der vorausberechnete Pegel von 5,60 Metern bleibt 1,10 Meter unter dem Höchststand im August 2002. "Wir erwarten den Hochwasser-Scheitel gut vorbereitet", schätzt Holger Platz, Leiter des Stabes für außergewöhnliche Ereignisse bei der Landeshauptstadt, den Stand der Vorbereitungen ein. "Zur Nachtschicht nehmen heute die Deichwachen ihre Kontrollgänge auf, so dass die Deiche dann rund um die Uhr bewacht werden."
Zunächst beginnen die Deichwachen auf den Deichen der Elbe. Mit der Frühschicht (6.00 Uhr) werden am Dienstag auch die Deichwachen im Umflutgelände aktiv. "Durch die ständige Bewachung können wir sofort eingreifen, wenn Deiche aufweichen oder sich Sickerstellen bilden", erklärt der Leiter des Einsatzstabes den Sinn der intensiven Kontrollen. "Zwar ist die Belastung der Deiche bei weitem nicht so groß wie im August letzten Jahres, da das Wasser jedoch nur sehr langsam zurück gehen wird, werden die Deiche einige Zeit den erhöhten Wassermassen stand halten müssen." Wenn nötig können die Deiche kurzfristig durch Sandsäcke verstärkt werden, Feuerwehr und Landesbetrieb für Hochwasserschutz sind darauf vorbereitet.
An den Nebenflüssen der Elbe hat sich die Lage weiter entspannt. Die Sülze ist in ihr Bett zurück gekehrt. Von der Schrote geht keinerlei Gefahr aus, das Rückhaltebecken in Diesdorf ist inzwischen leer und kann bei Bedarf Wasser aufnehmen. Im Bereich der Furtlake ist die Situation stabil, dort bleibt das THW weiterhin mit Pumptechnik im Einsatz, um den Pegel zu senken und das Wasser von den Wohnhäusern fern zu halten.
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Stadt Magdeburg
Frau Dr. Cornelia Poenicke
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