Magdeburg/Leipzig.
Schon wieder spielt das Wetter in Mitteldeutschland verrückt. Die aktuellen Bilder in unseren Köpfen mischen sich mit jenen, die von den Wetterkapriolen des letzten Jahres im Gedächtnis geblieben sind: Bilder der Flut, die im vergangenen Sommer über Sachsen und Sachsen-Anhalt hereinbrach.
In einer großen Fotowanderausstellung zeigt das Kulturmagazin "artour" des MITTELDEUTSCHEN RUNDFUNKS, wie die Menschen die Flut erlebten. Von Pirna bis Zerbst, vom Erzgebirge bis nach Eilenburg präsentiert die Ausstellung 173 Bilder aus 25 Orten. Nachdem die Ausstellung bisher in Dresden, Pirna und Döbeln Station gemacht hat, wird sie ab Dienstag, dem 21. Januar in Magdeburg in der 2. Etage des Rathaus-Foyers zu sehen sein .
Über Radio, Fernsehen und Zeitungen hatte die Redaktion "artour" dazu aufgerufen, Fotos, CD-Roms und Videos mit Flutbildern einzuschicken. Hunderte von Zuschauern, Hörern und Lesern reagierten und schickten ihre ganz persönlichen Eindrücke von der Flut. "artour" wählte die eindrucksvollsten Dokumente aus und präsentiert sie in insgesamt acht Städten. Bilder, die Geschichten erzählen von der gewaltigen, zerstörerischen Kraft der Flut, von Verlust und Bedrohung, aber auch ihrer mitunter makaberen Schönheit.
Die Ausstellung wird bis zum 15. Februar in Magdeburg bleiben. Sie ist von Montag bis Freitag, von 10-16 Uhr geöffnet. Danach wird sie nach Grimma, Bitterfeld, Eilenburg und Leipzig weiterziehen.