Landkreis Leer | Presseinformation

Für das "Fehngebiet" fließen die ersten EU-Mittel

Weitere Projektideen können noch eingereicht werden

Leer - 24. Februar 2003. Für die Umsetzung des regionalen Entwicklungskonzeptes "Fehngebiet" sollen bis 2006 knapp zwei Millionen Euro aus Mitteln von "Leader-plus" in die Region fließen. Das Projektgebiet, für das die EU-Förderung zur Verfügung steht, umfasst große Bereiche des Landkreises Leer und Teile der Kreise Ammerland, Aurich und Cloppenburg. Die ersten Maßnahmen befinden sich bereits in der Umsetzungsphase, teilt die beim Landkreis Leer angesiedelte Geschäftsstelle mit.

Vereine, Gruppen, Kirchen, Gemeinden aber auch Einzelpersonen können für gute Ideen und Projekte Zuschüsse bis zur Hälfte der Projektkosten bekommen. Nach wie vor können neue Projektideen eingereicht werden.

In der Umsetzungsphase befindet sich inzwischen das Projekt "Präventionsverbund" in Ostrhauderfehn. Ziel ist es dort, in den nächsten Jahren durch eine enge Zusammenarbeit von Schulen, Kindergärten, Verwaltung sowie der örtlichen Vereine Jugendliche vor Gefahren wie Drogen und Kriminalität zu bewahren und sie in das Wertesystem ihrer Fehngemeinde einzubinden. Verhaltensauffällige Kinder und Jugendliche sollen so früh wie möglich erkannt und gezielt gefördert werden. Die Finanzierung des Projektes ist bis 2006 gesichert: Zur Hälfte aus "Leader-plus" und je zu einem Viertel aus Mitteln der Gemeinde und des Landkreises.

Auch eine Idee des Moor- und Fehnmuseums in Elisabethfehn wurde belohnt. Durch die Erweiterung der Wieke im Außenbereich des Museums und die Ergänzung der Ausstellung um ein weiteres Schiff, einer so genannten Pogge, wurde das vorhandene Angebot attraktiver und damit die fehntypische Landschaft besser erlebbar gemacht.

Im Vordergrund des Projektes stehen der Erhalt und die Entwicklung der einmaligen fehntypischen Kulturlandschaft und der damit verbundenen kulturellen Besonderheiten, aber auch die Stärkung des Gebiets in den Bereichen Tourismus und Freizeitgestaltung sowie die Schaffung neuer Arbeitsplätze und die Förderung von Aus- und Weiterbildung.

Für alle Fragen und Angelegenheiten, insbesondere im Zusammenhang mit der Entwicklung neuer Projekte, gibt es in der Kreisverwaltung Leer eine Ansprechpartnerin: Andrea Collmann ist mit der Geschäftsstelle des regionalen Entwicklungskonzeptes im Amt für Wirtschaftsförderung unter der Telefonnummer (04 91) 9 26 -17 01 oder per E-Mail (andrea.collmann@lkleer.de) zu erreichen.

Pressekontakt: Landkreis Leer, Pressestelle: Dieter Backer


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