Die Landeshauptstadt Magdeburg hat einen neuen Ärztlichen Leiter ihres städtischen Rettungsdienstes. Der Beigeordnete für Kommunales, Umwelt und Allgemeine Verwaltung Holger Platz hat heute Oberarzt Reinhard Bondick offiziell in sein Amt eingeführt ihm die Berufungsurkunde überreicht. Der 48-jährige Facharzt für Anästhesie und Intensivtherapie am Städtischen Klinikum tritt damit die Nachfolge von Dr. Frank Heinrich an, dessen Dienstzeit am 30. Juni 2003 endete.
"Mit Reinhard Bondick steht erneut ein erfahrener Oberarzt an der Spitze des städtischen Rettungsdienstes", sagte Holger Platz zur heutigen Amtseinführung. "Er hat in den vergangenen Jahren maßgeblich am Aufbau eines modernen und leistungsfähigen Rettungsdienstes mitgewirkt und ist nun bis 2007 für die medizinische Aufsicht des Rettungsdienstes in Magdeburg verantwortlich." Der Kommunalbeigeordnete konnte gleich doppelt gratulieren, denn der Mediziner feiert heute auch seinen 48. Geburtstag.
Der in Angermünde geborene Reinhard Bondick studierte in Rostock Medizin und absolvierte von 1982 bis 1987 im Krankenhaus Altstadt seine fachärztliche Ausbildung. Seitdem arbeitet er als Facharzt für Anästhesie und Intensivtherapie am Städtischen Klinikum. Seit 1984 ist der verheiratete Vater einer Tochter im Rettungsdienst tätig, fährt dabei regelmäßig Notarzteinsätze und arbeitet außerdem als Taucherarzt für die Feuerwehr.
"Die Tätigkeit als Leiter des Rettungsdienstes ist für mich eine neue Herausforderung, die ich gern annehme", freut sich Reinhard Bondick über die Berufung. "Schwerpunkte meiner künftigen Arbeit sind die Neustrukturierung des Qualitätsmanagements im städtischen Rettungsdienst, die Koordination der leitenden Notarztgruppe und die fachliche Beratung zu notfallmedizinischen Fragen."
Bei der heutigen Amtseinführung verwies der Kommunalbeigeordnete auch auf eine Veränderung an der Spitze des Rettungsdienstes: "Während der Ärztliche Leiter bislang immer aus dem Städtischen Klinikum kam, werden wir bei der Besetzung dieser Position künftig auch von den medizinischen Kenntnissen und Erfahrungen der Magdeburger Universitätsklinik profitieren. "Dazu wird es einen jeweils vierjährigen Wechsel zwischen Ärzten beider Kliniken geben", blickt Holger Platz voraus. "Damit können wir das fachliche Potential des Städtischen Klinikums und der Universitätsklinik optimal miteinander verknüpfen."