Pressemeldungen der Stadt Norden


Norden, 08. September 2003
Stellungnahme der Stadt Norden
Zum endgültigen Aus der Norder Geburtshilfe

Die Stadt Norden bedauert die Schließung der Norder Geburtshilfe zum 01. Oktober 2003.

 

Nach Meinung von Frau Schlag hätten von Anfang an sämtliche Überlegungen im Zusammenhang mit der Fusion davon ausgehen müssen, in Norden die Geburtshilfe zu erhalten.

 

Eine ehemalige Kreisstadt mit 26.000 Einwohnern ohne Geburtshilfe zu belassen, ist vom Grundsatz her nicht zu akzeptieren.

 

Sie ist nach wie vor davon überzeugt, dass es Lösungen in dieser Hinsicht hätte geben können.

 

Rat und Verwaltung der Stadt Norden haben in ständiger Auseinandersetzung mit der Thematik alles getan um den Kreis und die Kreispolitik in dieser Hinsicht zu bewegen. Leider seien, wie sich jetzt herausstellte, alle Bemühungen vergebens gewesen.

 

Der Kreistag hat am 04. Juli 2003 beschlossen in Norden eine Belegabteilung einzurichten. Der Landrat war beauftragt, diesen Beschluss umzusetzen. Frau Schlag hat am 19.07.2003 dazu öffentlich aufgefordert. Zu dem Ausschreibungstext des Landkreises Aurich, der am 04. August 2003 im Deutschen Ärzteblatt veröffentlicht wurde möchte ich eine Hebamme von außerhalb zitieren, die mir in einem Brief dazu folgendes schrieb:

 

„Ärzten ein derart unlukratives Angebot zu machen, in dem gynäkologische Operationen nicht in den Bereich der Belegärzte fallen sollen, erscheint mir als unseriös. Es wirkt, als würde darauf spekuliert, dass sich kein Arzt findet, der diese Arbeit übernehmen kann. Ich frage mich, ob der Kreis mit Ernst Interesse an einer geburtshilflichen Abteilung in Norden hat.“

 

Dem ist nichts hinzuzufügen.




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