Am 25. September 2003 um 11:00 Uhr wird Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper gemeinsam mit dem Vorsitzenden des Kuratoriums für den Wiederaufbau der Johanniskirche, Werner Kaleschky, den Startschuss zum Wiederaufbau des Südturmes der Johanniskirche in Magdeburg geben. Zum Baustart sind die Magdeburgerinnen und Magdeburger herzlich eingeladen.
"Mit dem Wiederaufbau des zweiten Turmes wird ein jahrzehntelanger Wunsch vieler Magdeburger und Magdeburgerinnen wahr, die dieses Vorhaben mit ihren Spenden unterstützt haben", freut sich OB Trümper, dass rechtzeitig zum Stadtjubiläum 2005 die historische Silhouette der Kirche wieder erstehen kann.
Nachdem der Kuratoriumsvorsitzende in dieser Woche weitere Spenden entgegen nehmen konnte, wird von der ÖSA zum Baustart erneut eine nennenswerte Spende übergeben werden. Die Versicherung hatte bereits zu Beginn der Spendenaktion eine beachtliche Summe zur Verfügung gestellt.
Weitere Spenden an diesem Tag und bei anderen Anlässen sind willkommen und werden dankend entgegengenommen. Am 15. Dezember 2003 wird erneut ein Benefizkonzert der Bundeswehr in der Johanniskirche zu Gunsten des Wiederaufbaus des zweiten Turmes stattfinden.
Rund 200.000 Euro wird die Turmhaube kosten. Sie soll vollständig aus Spendengeldern finanziert werden. Darüber hinaus sind über 100.000 Euro für die Sanierung des Turmschaftes erforderlich, die aus dem städtischen Haushalt bezahlt werden. "Die Sanierung des Turmschaftes und der Plattform ist Voraussetzung, um dem Turm eine neue Spitze zu geben", begründet der Beigeordnete für Stadtentwicklung, Bau und Verkehr Werner Kaleschky, der zugleich dem Kuratorium zum Wiederaufbau der Johanniskirche vorsteht, die Zweiteilung des Vorhabens. "Damit werden wir in der kommenden Woche beginnen."
Ziel aller am Bau beteiligten Unternehmen ist es, die Wiedererrichtung des Turmes bis zum Mai 2004 abzuschließen und damit einen sichtbaren Beitrag zur 1200-Jahr-Feier der Landeshauptstadt zu leisten. Die heute als Veranstaltungshalle genutzte ehemalige Kaufmannskirche gewinnt mit der 2. Turmspitze ihr ursprüngliches Aussehen zurück.