Leer - 02. Januar 2004. Die lokalen Aktionsgruppen „Fehngebiet“ und „W.E.R.O.-Deutschland“ blicken auf ein erfolgreiches Jahr 2003 zurück. Zahlreiche Projekte, die mit den Mitteln der Gemeinschaftsinitiative LEADER+ bis zur Hälfte der Kosten unterstützt werden, konnten durchgeführt oder angeschoben werden. Der Ausbau von Radrouten, das Coldamer NABU-Projekt mit der Beweidung von Flächen mit Auerochsen und Wildpferden, aber auch die Finanzierung des Ausbildungsplatzprogramms „200x150“ gehören dazu, teilt Andrea Collmann aus der beim Landkreis Leer angesiedelten Geschäftsstelle für das Fehngebiet und W.E.R.O.-Deutschland mit.
Die LEADER+-Region des Fehngebiets umfasst im Landkreis Leer die Gemeinden Hesel, Jümme, Uplengen, Ostrhauderfehn und Rhauderfehn sowie die Auricher Gemeinden Großefehn und Wiesmoor, im Landkreis Cloppenburg die Gemeinden Barßel und Saterland sowie die ammerländische Gemeinde Apen. W.E.R.O.-Deutschland setzt sich aus den Rheiderland-Gemeinden im Landkreis Leer und den emsländischen Gemeinden Rhede, Dörpen, Lathen und Haren zusammen. Ziel der beiden regionalen Entwicklungskonzepte ist beispielsweise der Erhalt und die Weiterentwicklung der einmaligen Natur- und Kulturlandschaft, aber auch stärkende Impulse für den Tourismus und die Schaffung von Arbeitsplätzen werden gefördert. Bei W.E.R.O.-Deutschland kommt noch der grenzüberschreitende Charakter hinzu: Es gibt direkt angrenzend in den Niederlanden ebenfalls eine LEADER+-Region.
Neben den bekannteren Projekten werden auch Konzepte von und für Jugendliche oder Senioren ebenso unterstützt wie beispielsweise eine Initiative der im Rheiderland ansässigen Gewerbevereine. Hinzu kommen Maßnahmen im Bereich des touristischen Marketings und andere verschiedene Projekte zur Stärkung des Tourismus in der Region. Auch Förderungen für das Fehnmuseum Eiland in Großefehn, für den Präventionsverbund in Ostrhauderfehn und Aktivitäten der Schippergilde Friedrich e. V. gehören dazu.
Nach den im vergangenen Jahr gemachten Erfahrungen geht Andrea Collmann davon aus, dass durch die LEADER+-Mittel auch in Zukunft ein positiver Beitrag zur Entwicklung der Region geleistet werden kann. Gern nimmt sie auch noch neue Projektideen auf und steht für Rückfragen und Informationen zur Verfügung. Zu erreichen ist das Projektbüro im Amt für Wirtschaftsförderung der Kreisverwaltung in Leer an der Friesenstraße 34/36, per Telefon unter (04 91) 9 26 – 17 01 oder per E-Mail unter Andrea.Collmann@lkleer.de
Pressekontakt: Landkreis Leer, Pressestelle: Dieter Backer
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