Das städtische Wahlamt hat allen wahlberechtigten Ausländerinnen und Ausländern die Wahlbenachrichtigungen für die am 12. September 2004 stattfindende Ausländerbeiratswahl zugeschickt. Wer glaubt, wahlberechtigt zu sein, aber keine Wahlbenachrichtigung erhalten hat, muss sich zur Wahrung seines Wahlrechts im Wahlamt (Amt für Statistik), Julius-Bremer-Straße 10, 5. Etage melden. Vom 23. bis 27. August kann dort anhand des Wählerverzeichnisses geprüft werden, ob der Bürger verzeichnet und damit wahlberechtigt ist.
Zur Ausländerbeiratswahl am 12. September dieses Jahres treten insgesamt 15 Kandidaten - neun Männer und sechs Frauen - an. Die Interessenvertretung der in Magdeburg lebenden Ausländer setzt sich aus insgesamt zehn stimmberechtigten Mitgliedern zusammen und wird nach 1996 und 1999 zum dritten Mal gewählt.
Zu den 15 Kandidaten gehören die Frauen Anna Trojanowskaja, Dr. Soudad Al-Saiegh, Dr. Lyudmyla Danylenko, Juliana Gombe, Isabel Pinheiro und Lingzhi Meng sowie die Männer Shefqet Rexha, Wabié Alain Madou, Ekrem Tahiri, Dr. Nicolas Klein, Aloys Ndenzako, Jacques Alain Lattoh, Djibril Agbandjala, Eduardo Pérez und Amadeu Vembane.
Der Ausländerbeirat setzt sich satzungsgemäß für die Förderung der Verständigung zwischen Deutschen und Ausländern ein und berät die Ausschüsse des Stadtrates bei Angelegenheiten, die Ausländer betreffen. Mit der Neufassung der Satzung und der Wahlordnung zum Ausländerbeirat machte der Stadtrat im Frühjahr den Weg für die Erweiterung des wählbaren Personenkreises frei. Neben Ausländern können nunmehr auch deutsche Staatsbürger, die zusätzlich eine ausländische Staatsbürgerschaft besitzen oder während der letzten beiden Wahlperioden eingebürgert wurden, in den Ausländerbeirat gewählt werden.