Landeshauptstadt Magdeburg: PRESSEINFORMATIONEN

Magdeburg, 02. September 2004

Stadtarchiv und Feuerwache präsentieren Dokumentarfilm

Das Magdeburger Stadtarchiv und das Kulturzentrum Feuerwache präsentieren am 15. September 2004, 20:00 Uhr, den Dokumentarfilm "Die Verheißungen von Ophir - Eine afrikanische Odyssee". Der rund 70 Minuten lange Film wird in der Feuerwache Sudenburg, Halberstädter Straße 140, gezeigt.

Ein "Soldat von Magdeburg" - so wird Johann Christoph Steffler in den Annalen genannt - und seine afrikanische Odyssee haben den Schriftsteller Rainer Bruchmann und die Dokumentarfilmerin Silvia Schippers in ihren Bann gezogen. Sie gingen seinem abenteuerlichen Leben in sieben Ländern auf drei Kontinenten nach.

Im Taufregister von St. Johannis zu Magdeburg wird der Sohn eines Magdeburger "Brauerinnungsverwandten" 1697 zum ersten Mal erwähnt. 1718 ging er für die Vereinigte Ostindische Company ans Kap der Guten Hoffnung. Drei Jahre später wurde er ausgeschickt, um nach dem biblischen Goldland von Ophir zu suchen. Sein Tagebuch wird gefunden, und ein afrikanischer Student folgt seiner Spur.

Der Film "Die Verheißungen von Ophir - Eine afrikanische Odyssee" führt von der kolonialen Vergangenheit in die Gegenwart des heutigen Südafrikas.

Überraschende Funde in den Archiven dreier Kontinente lassen das Leben des jungen Magdeburger Bürgersohnes Steffler im Spiegel europäischer Kolonialgeschichte und nachfolgender Emanzipation der südafrikanischen Nationalstaaten erscheinen. Die vielbeschworene "Afrikanische Renaissance" wird sichtbar in den Kulturstätten von Mapungubwe und Great Zimbabwe, die zum Weltkulturerbe gehören. Sie sind eingebettet in die nunmehr grenzübergreifenden Tierreservate um den Krüger National Park.

Durch die wertvollen Beiträge des Magdeburger Stadtarchivs wird der Film auch zu einem Zeitdokument Magdeburger Geschichte.

Silvia Schippers und Rainer Bruchmann leben und arbeiten seit Jahren im südlichen Afrika sowie in Ostasien und sind mit Kultur und Geschichte dieser Regionen bestens vertraut.

Der Eintritt zur Filmpräsentation am 15. September 2004 kostet fünf Euro.




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