Landeshauptstadt Magdeburg: PRESSEINFORMATIONEN

Magdeburg, 08. September 2004

Am kommenden Sonntag bestimmen ausländische Mitbürger ihre Vertretung

15 Kandidaten treten zur Wahl des Ausländerbeirats in Magdeburg an

Magdeburg.

15 Kandidaten - neun Männer und sechs Frauen - treten am 12. September dieses Jahres zur Ausländerbeiratswahl an. Für die Interessenvertretung der in Magdeburg lebenden Ausländer sind insgesamt zehn stimmberechtigte Mitglieder zu bestimmen. Sie wird nach 1996 und 1999 zum dritten Mal gewählt.

Von 8.00 bis 18.00 Uhr haben die drei Wahllokale, in denen wahlberechtigte ausländische Mitbürger ihre Stimme abgeben können, geöffnet. Die Wahllokale befinden sich

  • im Asylbewerberheim in der Windmühlenstraße 29 in Magdeburg-Rothensee
  • im Asylbewerberheim im Wolfswerder 13
  • im Foyer des Verwaltungsgebäudes Julius-Bremer-Str. 8.

Die Wahlbenachrichtigungen für die Ausländerbeiratswahl wurden allen wahlberechtigten ausländischen Mitbürgern Mitte August vom städtischen Wahlamt zugeschickt.

Zu den 15 Kandidaten, die sich zur Wahl stellen, gehören die Frauen Anna Trojanowskaja, Dr. Soudad Al-Saiegh, Dr. Lyudmyla Danylenko, Juliana Gombe, Isabel Pinheiro und Lingzhi Meng sowie die Männer Shefqet Rexha, Wabié Alain Madou, Ekrem Tahiri, Dr. Nicolas Klein, Aloys Ndenzako, Jacques Alain Lattoh, Djibril Agbandjala, Eduardo Pérez und Amadeu Vembane.

Das vorläufige Endergebnis der Wahl zum Ausländerbeirat wird am Montagmorgen vorliegen. Der städtische Wahlausschuss, der die Wahl prüfen und das Ergebnis bestätigen muss, tagt am kommende Dienstag.

Der Ausländerbeirat setzt sich satzungsgemäß für die Förderung der Verständigung zwischen Deutschen und Ausländern ein und berät die Ausschüsse des Stadtrates bei Angelegenheiten, die Ausländer betreffen. Mit der Neufassung der Satzung und der Wahlordnung zum Ausländerbeirat hat der Stadtrat im Frühjahr den Weg für die Erweiterung des wählbaren Personenkreises freigemacht. Neben Ausländern können nunmehr auch deutsche Staatsbürger, die zusätzlich eine ausländische Staatsbürgerschaft besitzen oder während der letzten beiden Wahlperioden eingebürgert wurden, in den Ausländerbeirat gewählt werden.




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