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| Magdeburg, 25. November 2004
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Magdeburger Siedler beim Bundeswettbewerb "Die besten Eigenheim-Siedlungen" vertreten
Magdeburg.
Die Magdeburger Karl-Marx-Siedlung e.V. vertritt das Bundesland Sachsen-Anhalt beim 23. Bundeswettbewerb für Siedlergemeinschaften in den Städten und Gemeinden der Bundesrepublik Deutschland. Gesucht wird "die beste Eigenheim-Siedlung" Deutschlands.
Der Deutsche Siedlerbund e.V. sowie das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Wohnungswesen gehen 2005 auf die Suche.
Die Karl-Marx-Siedlung am südlichen Stadtrand befindet sich im Wohngebiet Hopfengarten. Bereits in der Vorauswahl überzeugten die Siedler mit ihrem vielfältigen bürgerschaftlichen Engagement. Die Wünsche des Oberbürgermeisters der Landeshauptstadt Magdeburg Dr. Lutz Trümper begleiten die Siedler aus dem Magdeburger Süden. "Es ist ein großer Erfolg der Karl-Marx-Siedler für "Die beste Eigenheimsiedlung" 2005 nominiert worden zu sein und Magdeburg im Jubiläumsjahr zum 1200. Stadtjubiläum bundesweit vertreten zu können. Allein die Wettbewerbsbeteiligung ist ein Gewinn für die Siedlung und die Landeshauptstadt Magdeburg." Der Wettbewerb startet mit der Abgabe der Wettbewerbsunterlagen am 30. November diesen Jahres. Nach einem Besuch der Jury im Mai 2005 in allen Wettbewerbssiedlungen fällt dann die Entscheidung. Am 15. Oktober 2005 erfolgt die Siegerehrung in Bad Kissingen. Neben den Magdeburgern sind über 20 weitere Siedlungen aus der gesamten Bundesrepublik am Start.
1932 wurde das Gebiet als Krupp-Gruson-Siedlung von Mitarbeitern des Maschinenbauunternehmens errichtet. 1936 war die Siedlung fertiggestellt. Einst mit 32 Erbauern gestartet, hat die Siedlung heute 408 Bewohner. Einige Familien leben bereits in der dritten Generation dort. Heinz-Sommer-Weg, Ahornweg, Kiefernweg, Tannenweg, Hagebuttenweg, Rotdornweg und Brombeerweg heißen die Siedlungsstraßen. Das war nicht immer so. Zu Beginn wurden die Siedlungswege nach den Kindern des Firmeninhabers Friedrich Krupp benannt. 22 Hektar ist die Siedlung mit ihren 37 Einzelhäusern und 71 Doppelhäusern groß. 1949 erhielt sie den Namen Karl-Marx-Siedlung, zu dem sich die Siedler 1990 auch bekannten. Der Siedlervorstand vertritt die Interessen der Siedler u.a. in der AG Gemeinwesenarbeit des Stadtteils, bei Fragen zum ruhenden und fließenden Verkehr sowie bei Nachbarschaftskonflikten.
Eine eigene Gaststätte, die Festwiese, vielfältige kulturelle Aktivitäten und das Miteinander der Generationen sind Erfolgsgaranten für ein gutes Gemeindeleben. Seniorennachmittage, Kinderfeste, stadtteiloffene Sommerfeste, das Osterfeuer, die Skatturniere und gute nachbarschaftliche Beziehungen bringen die Siedler in den Wettbewerb ein. Im Jahr 2004 gaben die Karl-Marx-Siedler mit ihrem Frühjahrsputz den Auftakt zur stadtweiten Aktion "Magdeburg putzt sich". Mit der ehrenamtlichen Pflege öffentlicher Grünflächen entlasten die Siedler die Stadtkasse.
Eigenheimsiedlungen sind nicht nur städtebauliche Gestaltungselemente. Mit den Lebensverhältnissen und dem Engagement der Bewohner sind sie vor allem wichtige soziale Lebensräume. Der Wettbewerb will das Bewußtsein für Ökologie, Ökonomie und soziales Zusammenleben vertiefen und den Eigenheim-Siedlungen mit Gärten eine größerer öffentliche Resonanz verschaffen. Das Zusammenleben in der Gemeinschaft, die Verantwortung des Einzelnen, der Beitrag der Siedlung zum Gemeindeleben und die Förderung des Siedlungsgedankens sind wichtige inhaltliche Schwerpunkte.
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Stadt Magdeburg
Frau Dr. Cornelia Poenicke
Büro des Oberbürgermeisters
Teamleiter Öffentlichkeitsarbeit und Bürgeranliegen, Pressesprecherin
Alter Markt 6
39104 Magdeburg
Telefon: (03 91) 5 40 27 69
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