Landeshauptstadt Magdeburg: PRESSEINFORMATIONEN

Magdeburg, 25. November 2004

AIDS - Vergessen kann tödlich sein

Magdeburg.

Das Thema AIDS ist in den letzten Jahren durch aktuelle weltpolitische Ereignisse in den Hintergrund des öffentlichen Interesses gerückt. Die tödliche Immunschwäche wird mittlerweile von großen Teilen der Bevölkerung und damit auch von den Heranwachsenden nur noch am Rande wahrgenommen. Das städtische Gesundheits- und Veterinäramt macht deshalb anlässlich Welt-AIDS-Tag am 1. Dezember auf die Gefahren der Immunschwäche aufmerksam.

Weltweit ist AIDS die häufigste Todesursache, denn mittlerweile sind laut UNAIDS 40 Millionen Menschen mit dem tödlichen Virus infiziert. Bundesweit infizieren sich jährlich rund 2.000 Menschen mit dem HIV-Virus neu. Gegenwärtig leben 44.000 HIV-Infizierte in Deutschland. Seit Beginn der statistischen Erfassung der Epidemie im Jahre 1982 sind 22.000 Menschen in der Bundesrepublik Deutschland an AIDS verstorben.

Laut Statistik des Robert-Koch-Institutes vom 30. Juni 2004 leben in Sachsen-Anhalt 304 HIV-Infizierte. Damit bewegen sich die Infektionszahlen in unserem Bundesland, dem bundesweiten Trend folgend weiterhin auf einem relativ niedrigen Niveau.

Zur AIDS-Prävention hat die Stadt Magdeburg 1991 unter Federführung des Gesundheits - und Veterinäramtes einen Arbeitskreis ins Leben gerufen. In ihm sind folgende Institutionen vertreten:

  • Gesundheits- und Veterinäramt

AIDS- Beratung Tel.: 0391 540 60 67

  • AIDS-Hilfe Sachsen-Anhalt e.V. Tel.: 0391 53 57 69 77
  • Jugendamt, Jugendschutz Tel.: 0391 540 31 81
  • Caritasverband für das Bistum Magdeburg e.V., Tel.: 0391 520 94 02

Ziel des AIDS-Präventions-Arbeitskreises ist es, mit vielfältigen Veranstaltungen zur HIV-Primärprävention - überwiegend in Schulen und bei freien Bildungsträgern - einer Ausbreitung der tödlichen Immunschwäche entgegen zu wirken. Derartige Aufklärungsveranstaltungen bieten das Gesundheits- und Veterinäramt, die AIDS-Hilfe Sachsen-Anhalt e.V. sowie der Caritasverband für Schüler, junge Erwachsene und interessierte Gruppen kostenfrei an.

Damit die Neuinfektionsrate auch in Magdeburg weiter auf einem niedrigen Niveau verbleibt, hält es der AIDS-Präventions-Arbeitskreis für seine vordringliche Aufgabe, die heranwachsende Generation kontinuierlich über Infektionswege und ein entsprechendes Schutzverhalten zu informieren.

 

 

 

Für Rückfragen: Wilfried Rudischer, Tel.: 540 60 68

Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.aids-lsa.de.




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Stadt Magdeburg
Frau Dr. Cornelia Poenicke
Büro des Oberbürgermeisters
Teamleiter Öffentlichkeitsarbeit und Bürgeranliegen, Pressesprecherin
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