Magdeburg.
Magdeburgs Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper ruft alle Magdeburgerinnen und Magdeburger auf, mit ihrer Spende die Versorgung der Flutopfer in Südostasien und die Beseitigung der Schäden des Seebebens zu unterstützen. Dabei will die Landeshauptstadt Sachsen-Anhalts insbesondere das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen Unicef unterstützen.
"Mit unseren Spenden wollen wir eine professionelle Hilfsorganisation unterstützen", so Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper. Unicef hat unmittelbar nach Bekanntwerden der Katastrophe die ersten Helfer nach Südostasien geschickt und verfügt über die notwendigen Kenntnisse und Erfahrungen, um Hilfe bei derartigen Katastrophen zu organisieren. "Im Moment ist die Soforthilfe für die Flutopfer - die Versorgung mit Lebensmitteln und Trinkwasser und die medizinische Hilfe - das Gebot der Stunde. Das kann eine professionelle Hilfsorganisation besser leisten als eine weit entfernte Kommune."
"Darüber hinaus wird Magdeburg gemeinsam mit Unicef eine Projektpatenschaft organisieren, um eine betroffene Stadt beim Wiederaufbau zu unterstützen. "Ich habe dazu heute Kontakt zur Magdeburger Unicef-Gruppe aufgenommen, um ein Projekt auszuwählen, das betroffenen Kindern zugute kommt, z.B. den Aufbau einer Schule oder die Herstellung der Wasserversorgung."
Spenden für die Flutopfer können auf das Konto der Magdeburger Unicef-Gruppe
Kontonummer 384 304 13
Bankleitzahl 8105 3272
Stichwort Flutopfer
eingezahlt werden.
"Wir haben uns für die Unterstützung von Unicef entschieden, weil die Kinder am meisten unter den Verwüstungen leiden und viele Kinder ihre Eltern verloren haben. Das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen genießt in Magdeburg viel Vertrauen, es gibt hier eine sehr engagierte Stadtgruppe." Magdeburg war 1997 die erste ostdeutsche Partnerstadt des Kinderhilfswerkes.
Inzwischen hat die Bundesregierung alle Bürger aufgerufen, mit drei Schweigeminuten morgen Mittag 12.00 Uhr der Opfer des Seebebens zu gedenken. "Ich bitte alle Magdeburgerinnen und Magdeburger, sich diesem Aufruf anzuschließen und morgen für einige Minuten innezuhalten im Gedenken an die Menschen, die in Südostasien ihr Leben verloren haben."