Kasseler Ausländerbehörde zum dritten Mal ausgezeichnet als freundlichste Ausländerbehörde

04. März 2005. Kassel (psk). Die Ausländerabteilung des Ordnungsamtes der Stadt Kassel wurde wie bereits in den zwei vorausgegangenen Jahren auch wieder für das Jahr 2004 als „Deutschlands freundlichste Ausländerbehörde“ gemeinsam von der Alexander von Humboldt-Stiftung und dem Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft ausgezeichnet. Das teilte Bürgermeister Thomas-Erik Junge mit und gab seiner Freude darüber Ausdruck, dass das Engagement der Mitarbeiter der Ausländerabteilung so deutlich und von so prominenter Stelle honoriert wurde.

Dieser Preis wurde zum dritten Mal, jetzt auch letztmalig, im Rahmen des Neujahrsempfangs der Humboldt-Stiftung in Berlin feierlich verliehen und zeichnet Ausländerbehörden aus, die sich besonders aufgeschlossen, flexibel und hilfsbereit, insbesondere gegenüber ausländischen Wissenschaftlern und Studierenden verhalten haben.

Der Preis habe in den letzten drei Jahren ein Bewusstsein dafür geschaffen, wie wichtig eine engagierte und aufgeschlossene Ausländerbehörde nicht nur für den einzelnen Wissenschaftler sei, der nach Deutschland komme, sondern das sie auch maßgeblich zu einem positiven Deutschlandbild beitrage, berichtete Bürgermeister Thomas-Erik Junge weiter und betonte, nur so könnten die besten internationalen Forscher und Studenten für Deutschland gewonnen werden. Das sei für die Universität Kassel, die einen besonderen Wert auf ihre Internationalität lege, von großer Bedeutung, sei es doch die Ausländerbehörde, die zuerst und bleibend das Bild der ausländischen Gäste von ihrer Universitätsstadt präge.

Nur in zwei Städte in Deutschland seien die Ausländerbehörden in den vergangenen drei Jahren der Jury in einem so positiven Sinne erschienen, die zu einer Preisverleihung geführt habe: Erlangen und Kassel. Die Jury war sich darüber einig,diese eindrucksvolle durch alle drei Runden bestätigte hohe und dauerhafte Anerkennung der Arbeit der beiden Behörden bei den ausländischen Wissenschaftlern und Studierenden durch eine besondere Belobigung für nachhaltig hohe Qualität hervorzuheben. Die Jury habe erklärt, dass sie mit Bewunderung zur Kenntnis genommen habe, welch schwere und professionelle Arbeit in Behörden geleistet wird, die sonst nur bei Pannen und Misserfolgen im Licht der öffentlichen Aufmerksamkeit stünden. Professionalität und Korrektheit sei die Basis der Freundlichkeit, Interesse für den anderen und Respekt kommen hinzu, um das Profil einer vorbildlichen Verwaltung zu festigen.

Die Umstrukturierungsmaßnahmen der vergangenen drei Jahre sowie die Bemühungen der Mitarbeiter als städtische Dienstleister auch und gerade im Umgang mit den Kunden und schließlich die finanziellen Anstrengungen der Stadt bei der Ausgestaltung der Ausländerabteilung habe sich offensichtlich gelohnt, stellte Bürgermeister Junge erfreut fest und gab seiner Hoffnung Ausdruck, dass die Mitarbeiter der Abteilung in ihrem Engagement nicht nachlassen werden, damit der erworbene gute Ruf beständig bleibe.

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