03. Mai 2005.
Armut im Alter ist ein Generationsproblem, dass alle betrifft. Doch vor allem Frauen sind bei sinkendem Rentenniveau am ehesten von Armut im Alter betroffen. Frauen erhielten in 2002 im Schnitt nur € 555,-- Rente monatlich, während männliche Rentner mit € 929,-- fast über den doppelten Betrag verfügten. Doch lässt sich von diesen Renten wirklich gut leben?
Viele Frauen verlassen sich bei der Absicherung und Altersvorsorge ganz auf ihren Ehemann,. Doch durch lange Kinderpausen fehlen vielen Frauen oft die Jahre mit eigenem Einkommen und somit oft auch die eigene Absicherung. Doch wenn die Kinder groß sind oder auch eine Ehe gescheitert ist, ist es meist zu spät, um mit tragbaren monatlichen Raten eine eigene Versorgung aufzubauen.
Ohnehin ist es für niemanden mehr ratsam, nur auf die staatliche Rente zu vertrauen. Denn es werden nicht mehr genug Kinder geboren, um die Rente der jetzigen Generation im Alter zu sichern. Gleichzeitig steigt die Lebenserwartung der Menschen dank besserer Ernährung, und Gesundheitsversorgung drastisch an.
Ändern können wir an der demographischen Situation nichts, wir können lediglich unsere Einstellung ändern, wie wir mit der Situation umgehen. Die Regierung reagiert auf die veränderten Situationen mit immer neuen Reformen und die Menschen kommen da nicht mehr mit und werden immer mehr verunsichert.
Die letzte große Reform – das Alterseinkünftegesetz – zeigt da ganz deutlich, dass sich die Richtung nun krass ändert: Der Staat „verlangt“ immer mehr Eigenvorsorge und nur noch die entsprechenden Produkte, die auch eine wirkliche Altersvorsorge darstellen werden steuerlich gefördert. Hierzu gehören z.B. die Basis-Rente (Rürup-Rente), die betriebliche Altersvorsorge und die Riester-Rente.
Diese Produkte sind meist sehr unflexibel und es ist keine „Vorab-Konsumierung, d.h. vorzeitige Verfügung mehr möglich.. Einmal angefangen und eingezahlt, steht auf jeden Fall Geld für eine Rente zur Verfügung.
Doch nicht immer und für jeden sind die staatlich geförderten Produkte die richtige Entscheidung. Wir dürfen die in den verschiedenen Lebensphasen notwendige Flexibilität nicht ganz aus den Augen lassen. Und da wird gerade nach dieser großen Reform die richtige Beratung immer wichtiger.
Für Vermögensdispositionen und unsere Anlageentscheidungen, für die Absicherung und Vorsorge kommt es nun immer mehr auf die Wahl des richtigen Anlagesystems an. Da bedarf es einer aktuellen Aufstellung und Analyse aller Anlagen und des Vermögens um den wahrscheinlichen Bedarf in der Zukunft zu ermitteln.
Und manchmal gilt es, sich von alten Gewohnheiten zu verabschieden um die passende Anlageform für Morgen zu finden.
Kostenloser Vortrag am 10.05.2005, 19:30 – 21:30 Uhr.
Anmeldungen nimmt die Koordinierungsstelle Frauen und Beruf unter
Tel. 0491 / 99 94 23 01 gern entgegen.
Pressekontakt: Landkreis Leer, Roswitha Franke, Koordinierungsstelle Frauen und Beruf, Tel. 0491-99 94 - 23 02
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