Landeshauptstadt Magdeburg: PRESSEINFORMATIONEN

Magdeburg, 10. Juni 2005

Stadtjubiläum Magdeburg 12hundert

Die Highlights der Woche vom 12. bis 19. Juni 2005

Magdeburg.

1200 Jahre ist es her, dass Magdeburg zum ersten Mal urkundlich erwähnt wurde. Wenn das kein Grund zum Feiern ist ...

... und das tut die Stadt ein ganzes Jahr mit rund 250 großen und kleinen Veranstaltungen. Und weil zu einem so runden Jubiläum Gäste gern gesehen sind, laden wir Besucher aus nah und fern ein, mit uns gemeinsam zu feiern. Dies sind die Veranstaltungen der kommenden Woche:

 

Bis 17. Juni 2005 an verschiedenen Spielorten

6. Internationales Figurentheaterfestival Magdeburg "Blickwechsel 2005"

Theatergruppen und Solisten aus 14 Ländern von fünf Kontinenten präsentieren ihre fantastische Bühnenkunst für junge wie für erwachsene Zuschauer unter dem Leitmotiv "Heimat - vom Suchen und Finden". Den Abschluss bildet am 17. Juni um 20:30 Uhr an der Rotehornspitze die Premiere des "Elbetheaters", einer Koproduktion des Puppentheaters Magdeburg mit Warner & Consorten aus den Niederlanden und der Babelfish-Company Berlin

Info und Tickets: Puppentheater Magdeburg, Tel.: 03 91/5 40 33 10 und 03 91/5 40 33 11 www.puppentheater-magdeburg.de

 

Am 12. Juni 2005 um 15.00 Uhr, Treffpunkt Petriförder

12 Streifzüge durch die Magdeburger Literatur und Literaturgeschichte: "An der Elbe hellem Strande..."

Literaturcafé auf dem MS Wolfsburg - neue Geschichten und Gedichte über den Strom mit einer literarisch-musikalischen Dampferfahrt mit der City-Jazzband. (Eintritt: 15,00 Euro)

Info: Literaturhaus e.V., Tel.: 03 91/4 04 49 95, www.literaturhaus.de.md

 

 

 

 

Am 12. Juni 2005 um 18 Uhr im Fotoareal 12hundert,

Regierungsstraße 37e (ehemaliger Intershop)

Vernissage der Fotoausstellung "Magdeburg en passant" von Werner Klapper

Der Fotograf Werner Klapper setzt ab 12. Juni im Fotoareal 12hundert den Reigen der Magdeburg-Fotos fort. Seine Bilder sind wahre Liebeserklärungen an die Elbestadt. Der 1947 in Halle geborene Wahl-Magdeburger erhielt seine fotografische Ausbildung bei der DEFA. In zahlreichen Ausstellungen, so bei den internationalen Magdeburger Kunstfestivals, wurden seine Bilder gezeigt. Seine Vielseitigkeit stellte er mit Expositionen wie "Construction Design" und "Las Vegas" unter Beweis. Die Ausstellung "Magdeburg en passant" ist bis zum 11. Juli 2005 zu sehen und montags bis freitags von 14 bis 18 Uhr, am Sonnabend und Sonntag von 12 bis 18 Uhr geöffnet (Eintritt frei).

Info: Büro 12hundert, Tel.: 0391/53 53 92 00, www.12hundert.magdeburg.de

 

Vom 13. bis 18. 06. 2005, an verschiedenen Veranstaltungsorten

Internationales Jugendprojekt "Blicke in die Vergangenheit - Lebe in der Gegenwart - Träume von der Zukunft"

Am 13. Juni um 18 Uhr wird im Magdeburger Stadthaus St. Johannis das internationale Jugendprojekt "Blicke in die Vergangenheit - Leben in der Gegenwart - Träume von der Zukunft" eröffnet. Jugendliche aus 12 ausländischen Schulen - aus Belgien, Frankreich, Großbritannien, Lettland, den Niederlanden, Polen, Rumänien, Schweden, Tschechien, Ungarn sowie aus Magdeburgs Partnerstadt Nashville in den USA - treffen auf Gleichaltrige aus 12 Magdeburger Schulen, um das große Jubiläum Magdeburg 12hundert gebührend zu feiern. Zur Eröffnung in der Johanniskirche stellen die ausländischen Partner mit abwechslungsreichen Auftritten ihre Heimatstädte vor. Vorgesehen sind in der Festwoche ein Tag des Sports, ein Kolloquium unter dem Titel "Stadtgeschichte in Geschichten", eine Magdeburg-Rallye, ein Kunstprojekt und ein turbulentes Fest der Jugend am 17. Juni ab 10 Uhr im Elbauenpark. Dort ist ab 15 Uhr auf der Seebühne die Abschlussveranstaltung mit internationaler Beteiligung zu erleben.

Info: Otto-von-Guericke-Gesellschaft, Tel.: 03 91/6 71 65 30, www.uni-magdeburg.de/org/ovgg

 

Am 17. 06. 2005, 10.00 Uhr im Elbauenpark

Fest der Jugend

Junge Leute wollen feiern und natürlich sich mit anderen treffen, reden, tanzen und einfach Spaß haben. Eine Möglichkeit dazu bietet am 17. Juni ab 10 Uhr auf dem Kleinen Cracauer Anger im Elbauenpark das Fest der Jugend, das gleichzeitig den Abschluss des Internationalen Jugendprojektes "Blicke in die Vergangenheit - Lebe in der Gegenwart - Träume von der Zukunft!" bildet. Eingeladen sind alle Schülerinnen und Schüler, ebenso alle jung gebliebenen Magdeburger. In einer spannenden Zeitreise mit dem Steinzeitdorf Randau ist zu erleben, wie die Menschen in der Steinzeit vor 4500 Jahren lebten, wie sie Werkzeuge, Kleidung und Schmuck fertigten, Korn mahlten und Brot backten. Die Zeitreise führt weiter ins Mittelalter. Weber, Tischler, Schmiede, Töpfer, Korbflechter und andere Gewerke demonstrieren ihre alten Techniken. Historische Experimente - ein Tauziehen mit den kleinen Magdeburger Halbkugeln und Guerickes Galgenversuch mit den Halbkugeln - sowie moderne physikalische und chemische Versuche wie die Bildbearbeitung mittels CCD-Kamera werden stattfinden. Zum Programm gehören Spiele und Sportwettkämpfe von gestern und heute - vom Murmelspiel bis zu Street- und Beachvolleyball und Bungee Run. Schiffsmodell-Vorführungen, das Sport- und Spielmobil der Magdeburger Sportjugend, Tanz- und Theatergruppen, Vorführungen der Polizei, ein großes Quiz "Magdeburg 12hundert" mit tollen Preisen und viele weitere Angebote locken zum Fest. Schul- und Jugendbands aus Magdeburg, Braunschweig und aus Sachsen- Anhalt machen das Geschehen rund.

Zum Finale des Festes der Jugend startet um 15 Uhr auf der Seebühne ein großes Programm mit Musik, Tanz und weiteren Darbietungen. Es ist zugleich die Abschlussveranstaltung des Internationalen Jugendprojektes "Blicke in die Vergangenheit - Leben in der Gegenwart - Träume von der Zukunft" von 12 ausländischen und 12 Magdeburger Schulen.

Eintrittskarten zum Preis von einem Euro gibt es ab sofort im Infopoint 12hundert, Danzstraße 11a (Domnähe).

Info: Büro 12hundert, Tel.: 03 91/53 53 92 00, www.12hundert.magdeburg.de

 

17. 06. - 18. 06. 2005, 20.00 Uhr, Treffpunkt: Zollhaus

Die glückliche Insel bei Nacht - eine Nachtführung über den Werder

Info: Kulturzentrum Feuerwache, Tel.: 03 91/6 02 80 9, www.feuerwache-md.de

 

 

 

 

 

18. 06. 2005, 14.00 Uhr, Treffpunkt Domeingang

Stadtführung "Frauenfiguren im Magdeburger Dom"

Der Skulpturenschatz des Domes ist reich an Frauenfiguren. Von der Heiligen Katharina bis zu den ottonischen Herrscherinnen wird Frauengeschichte in dieser speziellen Domführung lebendig. (Eintritt 3 Euro)

Info: Amt für Gleichstellungsfragen Magdeburg, Tel.: 03 91/5 40 23 28, E-Mail: beier@stadt.magdeburg.de

 

Am 19. 06. 2005 um 19.00 Uhr im Schinkelsaal

Kulturabend "Johann Stephan Schütze - Olvenstedter Kind, Dichter in Weimar"

Nach dem triumphalen Erfolg des Schütze-Abends in der Olvenstedter Kulturscheune ist am 19. Juni um 19.00 im Schinkelsaal des Gesellschaftshauses (Schönebecker Straße) die Wiederholung zu erleben. Im Mittelpunkt steht die Aufführung des Liederzyklus "Die Musenhauptstadt" nach Texten von Johann Stephan Schütze. Reinhard Seehafer, Chef der Europa-Philharmonie, die ihren Sitz auf Schloss Hundisburg hat und jüngst unter Seehafers Leitung in mehreren Großstädten Griechenlands gastierte, vertonte für den Liederzyklus acht Gedichte Schützes: "Geist der Zeit", "Streitfrage der Liebe", "Für Nichtreisende", "Die Dorfruinen", "Loblied", "Getäuschte - Lied der Wehmut", das "Wiegenlied" und die "Musenhauptstadt".

Im Konzert übernimmt der Komponist den Klavierpart. Weitere Mitwirkende sind Undine Dreißig (Mezzosopran), Jörg Hempel (Bariton), Yoichi Yamashita (Violine) und das Rossini-Quartett Magdeburg. Sprecher ist der Opernsänger und MDR-Moderator Wolfgang Klose. Eingangs erklingt die Trompetensonate in D-Dur von Georg Philipp Telemann, interpretiert von Tilman Schneider.

Johann Stephan Schütze wurde am 1. November 1771 als Sohn eines wohlhabenden Bauern in Olvenstedt geboren. Ab 1804 gehörte er als Schriftsteller zum Kreis um Goethe. Nach einer Kaufmannslehre, dem Besuch einer Handelsschule und des Pädagogiums des Kloster Berge (von 1789 bis 1794) studierte Schütze von 1794 bis 1797 Theologie in Halle und Erlangen. 1804 ging er nach Weimar, von einem reichen Magdeburger Onkel unterstützt im Wunsch, Dichter zu werden. In Weimar erlangte der zurückhaltende, verwachsene Schütze die Position eines stadtbekannten Originals. Er war Journalist und Theaterkritiker und schrieb als Autor für Zeitungen und Taschenbücher. Über 30 Jahre war er der Herausgeber des beliebten "Taschenbuches der Liebe und Freundschaft gewidmet" und gab das seinerzeit bekannte "Journal für Literatur, Kunst, Luxus und Mode" heraus. Er begleitete Goethe auf Reisen und war befreundet mit E. T. A. Hoffmann, Ludwig Bechstein und Adalbert von Chamisso. Er verfasste ästhetische Schriften zur Theorie des Reims und zur Theorie des Komischen und bemühte sich sehr um die Erhaltung des Goetheschen Erbes. Schütze fand Anerkennung als Hofrat. Am 19. März 1839 starb er in Weimar.

Im Stadtteil Olvenstedt sind die Stephan-Schütze-Straße und der gleichnamige Platz nach dem großen Sohn des Ortes benannt.

(Eintritt: 10 Euro, ermäßigt: 8 Euro)

Info: Kulturamt, Tel.: 03 91/5 40 24 33

 

 

Laufende Ausstellungen:

Bis 3. Juli 2005 im MDR-Landesfunkhaus

Ausstellung: "Die Festung Magdeburg"

In der Ausstellung wird die Entwicklung Magdeburgs als preußische Festung dargestellt und auch zum Leben in Festungen und Festungsstädten Stellung genommen. (Eintritt frei)

Info: Stadtplanungsamt Magdeburg, Tel.: 03 91/5 40 54 24,

www.magdeburg.de/stadtplanung

 

Bis 31. Juli 2005 im City Carré

"Salvador Dali - Genie der Phantasie"

Auf 1200 Quadratmetern wird zum Stadtjubiläum Magdeburg Europas größte Salvador-Dalí-Wanderausstellung gezeigt. "Salvador Dalí - Genie der Phantasie" gibt bis 31. Juli 2005 mit Lithografien, Radierungen und Holzschnitten einen Überblick über 40 Jahre künstlerischen Schaffens, so mit den von 3500 Holzstöcken gedruckten Farbillustrationen zu Dantes "Göttlicher Komödie". Außerdem sind Grafiken zu "Don Quijote de la Mancha", zu Casanovas Memoiren, zu "Alice im Wunderland", "Tristan und Isolde", zu den Tierfabeln von La Fontaine und weitere Werke zu sehen.

Auf dem Willy-Brandt-Platz wird Dalís "Allee der brennenden Giraffen" gezeigt, dargestellt von sechs Meter hohen Giraffenskulpturen mit flammenden Mähnen. Das faszinierende Spektakel ist jeweils sonnabends nach 21 Uhr zu erleben.

Die Ausstellung ist montags bis freitags von 10 bis 18 Uhr, sonnabends bis 22.30 Uhr und sonntags von 12 bis 18 Uhr geöffnet.

Info: Werbegemeinschaft City Carré. Tel. 03 91/5 32 80 10

 

Bis 4. September 2005 im Kulturhistorischen Museum

Sonderausstellung "Magdeburg 1200 - Mittelalterliche Metropole, Preußische Festung, Landeshauptstadt - Die Geschichte der Stadt von 805 bis 2005"

Die Ausstellung "Magdeburg 1200 - Mittelalterliche Metropole, Preußische Festung, Landeshauptstadt" im Kulturhistorischen Museum zeigt Magdeburg im Brennpunkt europäischer Ereignisse und Entwicklungen. Hochkarätige Ausstellungsstücke dokumentieren die Entwicklung Magdeburgs von den Anfängen bis zur heutigen Landeshauptstadt Sachsen-Anhalts. Die Exposition präsentiert 2000 Objekte auf über 1500 Quadratmetern Ausstellungsfläche, darunter zahlreiche Leihgaben aus europäischen Museen, Sammlungen und Archiven. (Eintritt 5 Euro, ermäßigt 4 Euro)

Info: Kulturhistorisches Museum, Tel.: 03 91/5 35 48 14,

www.magdeburg1200.de

 

Bis 4. September in der Gedenkstätte Moritzplatz

Sonderausstellung "Herbst 1989 in Magdeburg"

Trotz aller politischen und wirtschaftlichen Missstände in der DDR hielt die SED-Führung starr an Politik und Machtanspruch fest. Die Öffnung der Grenzen am 9. November 1989 ließ den real existierenden Sozialismus endgültig scheitern. Die Ausstellung will an den Mut der Menschen in Magdeburg im Herbst 1989 erinnern (Eintritt frei)

Geöffnet vom 7. Mai bis 4. September 2005, Montag bis Mittwoch von 9 bis 16 Uhr, Donnerstag von 9 bis 18 Uhr. Jeder erste Sonntag im Monat von 10 bis 12 Uhr

 

Bis 31. Oktober 2005 im Technikmuseum, Dodendorfer Straße

"Innovation und Unternehmertum - Frühes Ingenieurwesen in Magdeburg"

Die neue Ausstellung "Innovation und Unternehmertum" im Magdeburger Technikmuseum in der Dodendorfer Straße präsentiert die Anfänge der Industrialisierung in Magdeburg und gibt einen Überblick über deren Standorte. Im Mittelpunkt der Exposition steht die Geschichte der "Gründerväter" Samuel Aston, Ernst Rudolf Wolf, Hermann Gruson, Eugen Polte oder Bernhard Schäffer und Christian Friedrich Budenberg. Hervorgehoben werden die ingenieurtechnischen Leistungen der Firmengründer, deren Produktinnovationen und Erfindungen, die den ausgezeichneten Ruf des Magdeburger Maschinen- und Apparatebaus auf dem Weltmarkt schon in früher Zeit begründeten. Die Ausstellung dokumentiert ebenso die heute nahezu vergessenen Erfolge von Magdeburger Unternehmern auf den Weltausstellungen und erinnert damit an die Tradition des Ingenieurwesens der Region. Zu den Exponaten zählen u.a. eine Lokomobile und Manometertechnik von Schäffer & Budenberg.

Weiterhin ist gleichfalls im Technikmuseum die Ausstellung "Der Breite Weg - ein verlorenes Stadtbild" zu sehen. Sie lässt die einstmals schönste Barockmagistrale Deutschlands auf rund 50 Meter Länge als aufwändige Fotorekonstruktion im Maßstab 1:35 wieder auferstehen.

Geöffnet Di.-So. von 10 bis 17 Uhr.

Info: Technikmuseum, Tel.: 03 91/6 22 39 06, www.technikmuseum-magdeburg.de

 




[Drucken]


Stadt Magdeburg
Frau Dr. Cornelia Poenicke
Büro des Oberbürgermeisters
Teamleiter Öffentlichkeitsarbeit und Bürgeranliegen, Pressesprecherin
Alter Markt 6
39104 Magdeburg
Telefon: (03 91) 5 40 27 69
FAX: (03 91) 5 40 21 27
E-Mail: presse@magdeburg.de
URL: www.magdeburg.de

Die Pressestelle "Landeshauptstadt Magdeburg" ist Mitglied bei presse-service.de [http://www.presse-service.de/]. Dort können Sie Mitteilungen weiterer Pressestellen recherchieren und per E-Mail abonnieren. presse-service.de