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| Magdeburg, 17. Juni 2005
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Stadtjubiläum Magdeburg 12hundert
Die Highlights der Woche vom 19. bis 26. Juni 2005
Magdeburg.
1200 Jahre ist es her, dass Magdeburg zum ersten Mal urkundlich erwähnt wurde. Wenn das kein Grund zum Feiern ist ...
... und das tut die Stadt ein ganzes Jahr mit rund 250 großen und kleinen Veranstaltungen. Und weil zu einem so runden Jubiläum Gäste gern gesehen sind, laden wir Besucher aus nah und fern ein, mit uns gemeinsam zu feiern. Dies sind die Veranstaltungen der kommenden Woche:
18./19. 06. 2005, Flugplatz Magdeburg
Flugplatzfest
Beim Magdeburger Flugplatzfest sind Rundflüge mit Flugzeugen, Hub-schraubern, Motorseglern, Segelflugzeugen sowie Ballonfahrten zu erleben. Star des Festes ist die "gute alte Tante Ju", die Junkers-Maschine Ju 52 der Lufthansa. Vereine und Sportvereine stellen sich vor. Die Tupolew TU-134, einst als Passagierflugzeug im Dienst der Interflug, und eine Ausstellung über das Wirken des Flugzeugbauers Hugo Junkers in Sachsen-Anhalt und speziell in Magdeburg laden zur Besichtigung ein.
Info: Flughafen Magdeburg GmbH, Tel.: 03 91/62 59 90; www.flugplatz-magdeburg.de
Am 19. 06. 2005 um 19.00 Uhr im Schinkelsaal
Kulturabend "Johann Stephan Schütze - Olvenstedter Kind, Dichter in Weimar"
Nach dem triumphalen Erfolg des Schütze-Abends in der Olvenstedter Kulturscheune ist am 19. Juni um 19.00 im Schinkelsaal des Gesellschafts-hauses (Schönebecker Straße) die Wiederholung zu erleben. Im Mittelpunkt steht die Aufführung des Liederzyklus "Die Musenhauptstadt" nach Texten von Johann Stephan Schütze. Reinhard Seehafer, Chef der Europa-Philharmonie, die ihren Sitz auf Schloss Hundisburg hat und jüngst unter Seehafers Leitung in mehreren Großstädten Griechenlands gastierte, vertonte für den Liederzyklus acht Gedichte Schützes: "Geist der Zeit", "Streitfrage der Liebe", "Für Nichtreisende", "Die Dorfruinen", "Loblied", "Getäuschte - Lied der Wehmut", das "Wiegenlied" und die "Musenhauptstadt".
Im Konzert übernimmt der Komponist den Klavierpart. Weitere Mitwirkende sind Undine Dreißig (Mezzosopran), Jörg Hempel (Bariton), Yoichi Yamashita (Violine) und das Rossini-Quartett Magdeburg. Sprecher ist der Opernsänger und MDR-Moderator Wolfgang Klose. Eingangs erklingt die Trompetensonate in D-Dur von Georg Philipp Telemann, interpretiert von Tilman Schneider.
Johann Stephan Schütze wurde am 1. November 1771 als Sohn eines wohlhabenden Bauern in Olvenstedt geboren. Ab 1804 gehörte er als Schriftsteller zum Kreis um Goethe. Nach einer Kaufmannslehre, dem Besuch einer Handelsschule und des Pädagogiums des Kloster Berge (von 1789 bis 1794) studierte Schütze von 1794 bis 1797 Theologie in Halle und Erlangen. 1804 ging er nach Weimar, von einem reichen Magdeburger Onkel unterstützt im Wunsch, Dichter zu werden. In Weimar erlangte der zurückhaltende, verwachsene Schütze die Position eines stadtbekannten Originals. Er war Journalist und Theaterkritiker und schrieb als Autor für Zeitungen und Taschenbücher. Über 30 Jahre war er der Herausgeber des beliebten "Taschenbuches der Liebe und Freundschaft gewidmet" und gab das seinerzeit bekannte "Journal für Literatur, Kunst, Luxus und Mode" heraus. Er begleitete Goethe auf Reisen und war befreundet mit E. T. A. Hoffmann, Ludwig Bechstein und Adalbert von Chamisso. Er verfasste ästhetische Schriften zur Theorie des Reims und zur Theorie des Komischen und bemühte sich sehr um die Erhaltung des Goetheschen Erbes. Schütze fand Anerkennung als Hofrat. Am 19. März 1839 starb er in Weimar.
Im Stadtteil Olvenstedt sind die Stephan-Schütze-Straße und der gleichnamige Platz nach dem großen Sohn des Ortes benannt.
Info: Kulturamt, Tel.: 03 91/5 40 24 33
22. Juni, 17 Uhr im Stadtarchiv
Das Stadtarchiv lädt ein ...
Öffentliche Führung mit Präsentation von Archivalien. Begrenzte Teilnehmerzahl. Vorherige Anmeldung erforderlich. (Eintritt frei)
Info: Stadtarchiv Magdeburg, Tel.: 03 91/5 40 27 27, www.magdeburg.de/stadtarchiv
23. 06. - 26. 06. 2005, an verschiedenen Orten
L’Chaim, auf das Leben! - Die zweiten Klezmernächte in Magdeburg
Hinter dem Wort Klezmer verbirgt sich nicht nur ein Musikstil, der seinen Ursprung bei den europäischen Juden fand, sondern zugleich der Ausdruck einer Weltkultur. Diese Weltkultur, vorgestellt mit Konzerten, Lesungen, Filmen, Vorträgen und in Tanz- und Musikworkshops, erzählt von Freude und Trauer des Lebens, von Geschichten und Begebenheiten aus der Vergangenheit und dem Heute. Ein Abschnitt dieser zweiten Klezmernächte - organisiert vom ARTist! e.V. mit Unterstützung der Landesvereinigung Kulturelle Jugendbildung Sachsen-Anhalt e.V., dem CIVITAS-Netzwerk für Magdeburg und Umland und der Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt e.V. - soll auch an die jiddische Lebensart in Magdeburg erinnern.
Info: ARTist! e.V., Tel.: 01 71/24 01 597, www.absolutartist.de
23. 06. 2005, 19.30 Uhr, Lesesaal der Stadtbibliothek
Magdeburg 1200 - Vorträge zur Stadtgeschichte »NS-Zeit in Magdeburg - Begriffe und Interpretationen«
Ein Vortrag von Maik Hattenhorst M.A., Stadtbibliothek Magdeburg. (Eintritt frei)
Info: Stadtbibliothek, Tel. 03 91/5 40 48 00, www.stadtbibliothek.magdeburg.de
24. Juni 2005, 19.00 Uhr im Lichtspieltheater "Scala"
Filmpremiere "Willi und Otto" - Magdeburger Geschichte(n)
Was wäre, wenn Otto von Guericke heute noch einmal in der Stadt auftauchen würde? Der Film zeigt mit einer amüsanten kleinen Geschichte, wie es sich zutragen könnte, wenn berühmte Persönlichkeiten aus unterschiedlichen Epochen aufeinander treffen. Dazu wurden Aufnahmen von einigen der schönsten Ecken Magdeburgs mit eingebaut.
Info: Verein der Magdeburger Film- und Videoamateure e.V., Tel.: 0391/6 20 22 99, E-Mail: dr.vogel-wolfgang@t-online.de
26. 06. 2005, 19.00 Uhr, Johanniskirche
Festvortrag anlässlich des Gedenkens an die Einführung der Reformation in Magdeburg am 26. Juni 1524
Ein Vortrag von Prof. Dr. Robert Leicht, Präsident der Evangelischen Akademie zu Berlin, Politischer Korrespondent der »Zeit«, Honorarprofessor für öffentliche Kommunikation und aktuelle Politik an der Universität Erfurt
Info: Kirchenkreis Magdeburg, Tel.: 03 91/7 33 97 62, www.kirchenprovinz.de
26. 06. 2005, 20.00 Uhr, Nikolaikirche
cantaten & concerte 2005
Seit 2002 macht sich das telemann-consort magdeburg um die Wiederaufführung der seit ihrer Erstaufführung im 18. Jahrhundert unbeachteten Kirchen- Kantaten Georg Philipp Telemanns verdient. Nun startet gemeinsam mit dem Magdeburger Kammerchor eine Reihe von Konzerten, die in verschiedenen Magdeburger Kirchenräumen dieser Musik zu neuer Beachtung verhelfen will. Dabei werden der jeweiligen Stellung des Aufführungstages innerhalb des Kirchenjahres entsprechend ausgewählte Kantaten mit verschiedenen Instrumentalwerken programmatisch verknüpft. Die perspektivisch auf Jahre angelegte Konzertreihe ist unverzichtbarer Teil der lebendigen Telemann-Pflege in der Landeshauptstadt Magdeburg..
Info: concento classico, Tel.: 03 91/6 10 60 79, E-Mail: conclassico@aol.com
Laufende Ausstellungen:
Bis 30. Juni 2005 im Volksbad Buckau
Fotoausstellung: Magdeburg - eine Stadt in der Veränderung (Teil 2)
Zu sehen sind mehrere Fotoreports: Wiederaufbau der Sternbrücke - Magdeburgs beliebteste Fußgängerbrücke über die Elbe (Fotoreportage); Magdeburgs "Grüne Zitadelle" (Fotoreportage) sowie Magdeburger Streiflichter (von B wie Buckau bis Z wie Zoo)
Geöffnet von Mo-So von 10.00 bis 19.00 Uhr. (Eintritt frei)
Info: Volksbad Buckau, Tel.: 03 91/4 05 60 11
Bis 3. Juli 2005 im MDR-Landesfunkhaus
Ausstellung: "Die Festung Magdeburg"
In der Ausstellung wird die Entwicklung Magdeburgs als preußische Festung dargestellt und auch zum Leben in Festungen und Festungsstädten Stellung genommen. (Eintritt frei)
Info: Stadtplanungsamt Magdeburg, Tel.: 03 91/5 40 54 24, www.magdeburg.de/stadtplanung
Bis 11. Juli 2005 im Fotoareal 12hundert, Regierungsstraße 37e (ehemaliger Intershop)
Fotoausstellung "Magdeburg en passant" von Werner Klapper
Der Fotograf Werner Klapper setzt bis zum 12. Juli im Fotoareal 12hundert den Reigen der Magdeburg-Fotos fort. Seine Bilder sind wahre Liebeserklärungen an die Elbestadt. Der 1947 in Halle geborene Wahl-Magdeburger erhielt seine fotografische Ausbildung bei der DEFA. In zahlreichen Ausstellungen, so bei den internationalen Magdeburger Kunstfestivals, wurden seine Bilder gezeigt. Seine Vielseitigkeit stellte er mit Expositionen wie "Construction Design" und "Las Vegas" unter Beweis. Die Ausstellung "Magdeburg en passant" ist montags bis freitags von 14 bis 18 Uhr, am Sonnabend und Sonntag von 12 bis 18 Uhr geöffnet (Eintritt frei).
Info: Büro 12hundert, Tel.: 0391/53 53 92 00, www.12hundert.magdeburg.de
Bis 31. Juli 2005 im City Carré
"Salvador Dali - Genie der Phantasie"
Auf 1200 Quadratmetern wird zum Stadtjubiläum Magdeburg Europas größte Salvador-Dalí-Wanderausstellung gezeigt. "Salvador Dalí - Genie der Phantasie" gibt bis 31. Juli 2005 mit rund tausend Lithografien, Radierungen und Holzschnitten einen Überblick über 40 Jahre künstlerischen Schaffens, so mit den von 3500 Holzstöcken gedruckten Farbillustrationen zu Dantes "Göttlicher Komödie". Außerdem sind Grafiken zu "Don Quijote de la Mancha", zu Casanovas Memoiren, zu "Alice im Wunderland", "Tristan und Isolde", zu den Tierfabeln von La Fontaine und weitere Werke zu sehen.
Auf dem Willy-Brandt-Platz wird Dalís "Allee der brennenden Giraffen" gezeigt, dargestellt von sechs Meter hohen Giraffenskulpturen mit flammenden Mähnen. Das faszinierende Spektakel ist jeweils sonnabends gegen 22 Uhr zu erleben. Die Ausstellung ist täglich von 10 bis 20 Uhr, sonnabends bis 22.30 Uhr geöffnet.
Info: Werbegemeinschaft City Carré. Tel. 03 91/5 32 80 10
Bis 1. August 2005 im Dom und bis 4. September im Forum Gestaltung, Brandenburger Straße 9/10
"Terra Ottonum" - Werke des Malers und Bildhauers Dieter M. Weidenbach
Die Evangelische Domgemeinde zeigt unter dem Titel "Terra Ottonum" ausgewählte Werke des Malers und Bildhauers Dieter M. Weidenbach aus Berlin. Korrespondierend zu den im Dom gezeigten Bildern und Skulpturen Weidenbachs sind weitere großformatige Arbeiten des Künstlers im Forum Gestaltung, der einstigen Kunstgewerbe- und Handwerkerschule in der Brandenburger Straße 9/10 zu sehen. (Eintritt frei)
Bis 4. September 2005 im Kulturhistorischen Museum
Sonderausstellung "Magdeburg 1200 - Mittelalterliche Metropole, Preußische Festung, Landeshauptstadt - Die Geschichte der Stadt von 805 bis 2005"
Die Ausstellung "Magdeburg 1200 - Mittelalterliche Metropole, Preußische Festung, Landeshauptstadt" im Kulturhistorischen Museum zeigt Magdeburg im Brennpunkt europäischer Ereignisse und Entwicklungen. Hochkarätige Ausstellungsstücke dokumentieren die Entwicklung Magdeburgs von den Anfängen bis zur heutigen Landeshauptstadt Sachsen-Anhalts. Die Exposition präsentiert 2000 Objekte auf über 1500 Quadratmetern Ausstellungsfläche, darunter zahlreiche Leihgaben aus europäischen Museen, Sammlungen und Archiven. (Eintritt 5 Euro, ermäßigt 4 Euro)
Info: Kulturhistorisches Museum, Tel.: 03 91/5 35 48 14, www.magdeburg1200.de
Bis 4. September in der Gedenkstätte Moritzplatz
Sonderausstellung "Herbst 1989 in Magdeburg"
Trotz aller politischen und wirtschaftlichen Missstände in der DDR hielt die SED-Führung starr an Politik und Machtanspruch fest. Die Öffnung der Grenzen am 9. November 1989 ließ den real existierenden Sozialismus endgültig scheitern. Die Ausstellung will an den Mut der Menschen in Magdeburg im Herbst 1989 erinnern (Eintritt frei)
Geöffnet vom 7. Mai bis 4. September 2005, Montag bis Mittwoch von 9 bis 16 Uhr, Donnerstag von 9 bis 18 Uhr. Jeder erste Sonntag im Monat von 10 bis 12 Uhr
Bis 31. Oktober 2005 im Technikmuseum, Dodendorfer Straße
"Innovation und Unternehmertum" und "Der Breite Weg"
Die neue Ausstellung "Innovation und Unternehmertum - Frühes Ingenieurwesen in Magdeburg" im Magdeburger Technikmuseum in der Dodendorfer Straße präsentiert die Anfänge der Industrialisierung in Magdeburg und gibt einen Überblick über deren Standorte. Im Mittelpunkt der Exposition steht die Geschichte der "Gründerväter" Samuel Aston, Ernst Rudolf Wolf, Hermann Gruson, Eugen Polte oder Bernhard Schäffer und Christian Friedrich Budenberg. Hervorgehoben werden die ingenieurtechnischen Leistungen der Firmengründer, deren Produktinnovationen und Erfindungen, die den ausgezeichneten Ruf des Magdeburger Maschinen- und Apparatebaus auf dem Weltmarkt schon in früher Zeit begründeten. Die Ausstellung dokumentiert ebenso die heute nahezu vergessenen Erfolge von Magdeburger Unternehmern auf den Weltausstellungen und erinnert damit an die Tradition des Ingenieurwesens der Region. Zu den Exponaten zählen u.a. eine Lokomobile und Manometertechnik von Schäffer & Budenberg.
Weiterhin ist gleichfalls im Technikmuseum die Ausstellung "Der Breite Weg - ein verlorenes Stadtbild" zu sehen. Sie lässt die einstmals schönste Barockmagistrale Deutschlands auf rund 50 Meter Länge als aufwändige Fotorekonstruktion im Maßstab 1:35 wieder auferstehen.
Geöffnet Di.-So. von 10 bis 17 Uhr.
Info: Technikmuseum, Tel.: 03 91/6 22 39 06,
www.technikmuseum-magdeburg.de
Bis 31. Dezember in der Flurgalerie des Büro- und Tagungscenters Magdeburg,
Rogätzer Str. 8
Fotoausstellung: "Magdeburg - eine Stadt in der Veränderung" (Teil 1)
Themen der Fotoausstellung des Arbeitskreises Fotografie sind u. a. Magdeburg von Gotik bis Moderne die Johanniskirche, Magdeburgs älteste Stadtkirche (Fotoreportage), Magdeburger Denkmäler und Skulpturen sowie die Magdeburger in ihrer Stadt. (Eintritt frei)
Geöffnet Mo.-So. von 10 bis 19 Uhr
Info: Arbeitskreis Fotografie, Tel.: 0391/ 7 39 28 05
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Stadt Magdeburg
Frau Dr. Cornelia Poenicke
Büro des Oberbürgermeisters
Teamleiter Öffentlichkeitsarbeit und Bürgeranliegen, Pressesprecherin
Alter Markt 6
39104 Magdeburg
Telefon: (03 91) 5 40 27 69
FAX: (03 91) 5 40 21 27
E-Mail: presse@magdeburg.de
URL: www.magdeburg.de
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