Landeshauptstadt Magdeburg: PRESSEINFORMATIONEN

Magdeburg, 04. Juli 2005

Hochwasserschäden an der Anna-Ebert-Brücke werden beseitigt

Beeinträchtigungen für Fußgänger und Radfahrer

Magdeburg.

Die Ausbrüche des Sandsteinmauerwerks an den statisch konstruktiv wichtigen Pfeilern der Anna-Ebert-Brücke werden in den nächsten Wochen von der Firma Paul Schuster GmbH beseitigt. Sie waren durch das Hochwasser im Sommer 2002 entstanden. Für die Bauarbeiten müssen die Gehwege zeitweise gesperrt werden.

Während der Hochwasserflut 2002 stand die Anna-Ebert-Brücke (Baujahr 1882) unter regelmäßiger Kontrolle. Dabei fiel auf, dass an einigen Pfeilern die hohe Strömungsgeschwindigkeit besonders turbulente Strömungscharakteristik aufzeigte, was auf schadhafte Pfeilerköpfe hinwies. Bei nachfolgenden Untersuchungen wurden die Schäden in Form von Ausspülungen bzw. Ausbrüchen im Pfeilerfuß festgestellt. An bereits vorgeschädigten Bereichen wurde ein starkes Fortschreiten des Schadensbildes festgestellt.

Die Beseitigung der Hochwasserschäden kostet rund 250.000 Euro und wird aus dem Hochwassersolidaritätsfonds des Landes Sachsen-Anhalt beglichen. Damit werden vorerst nur die vom Hochwasser beschädigten Teile repariert. Eine vollständige Rekonstruktion der Brücke ist zurzeit finanziell nicht zu bewältigen.

Nach Rückgang des Frühjahrhochwassers 2005 wurde mit den Sanierungsarbeiten im Mai begonnen, sie dauern voraussichtlich bis Ende August. Dabei kommt es zu Beeinträchtigungen insbesondere für Fußgänger und Radfahrer. Je nach Baufortschritt wird auf der nördlichen oder südlichen Brückenseite nur der dazugehörige Gehweg aus Sicherheitsgründen für die Sanierungsarbeiten gesperrt. Der erste Bauabschnitt, in dessen Rahmen es zu einer Vollsperrung des südlichen Gehweges kommt, wird vom 4. Juli 2005 bis voraussichtlich zum 12. August 2005 ausgeführt. Fußgänger, die die Brücke auf der Südseite überqueren wollen, werden gebeten, die Straßenseite bereits an den an beiden Seiten der Brücke vorhandenen Fußgängerampeln zu wechseln.




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