Magdeburg.
Die vom Bundespräsidenten gestern verkündete vorzeitige Auflösung des Bundestags mit Neuwahl am 18. September hat auch in der Stadtverwaltung Magdeburg die Wahlvorbereitungen mit Hochdruck anlaufen lassen. Der zuständige Beigeordnete für Kommunales, Umwelt und Allgemeine Verwaltung, Holger Platz, zugleich Kreiswahlleiter ruft die wahlberechtigten Magdeburgerinnen und Magdeburger auf, sich für den Wahlsonntag als Wahlhelfer zur Verfügung zu stellen.
"Ich bin optimistisch, dass sich wieder viele freiwillige Helfer finden, damit wir die Wahl organisatorisch gut absichern können", so der Kreiswahlleiter. Die ehrenamtlichen Wahlvorstandsmitglieder - dazu zählen Wahlvorsteher, Schriftführer und Beisitzer - sorgen am Wahltag für den reibungslosen Ablauf der Wahl im Wahllokal und zählen ab 18 Uhr die Stimmen aus. Die Vorsteher fahren anschließend per Taxi zum Wahlamt, um dort die Wahlunterlagen vorzulegen.
Für die insgesamt 158 Wahllokale und eine noch festzulegende Zahl von Briefwahlvorständen werden insgesamt etwa 1.200 Wahlvorstandsmitglieder benötigt. In der Regel wird jeder Wahlvorstand mit sieben Personen besetzt sein, die aber während des Tages nicht alle ständig anwesend sein müssen.
"Für die Mitwirkung im Wahlvorstand zahlt die Stadt ein sogenanntes ‚Erfrischungsgeld‘ als Aufwandsentschädigung", so Holger Platz. "Das städtische Wahlamt steht in den Startlöchern und wird sich ab sofort auf die Vorbereitung und Durchführung der Bundestagswahl konzentrieren. Dafür brauchen wir aber am 18. September auch wieder die Mitwirkung der Bevölkerung."
Alle, die am 18. September als Wahlhelfer arbeiten möchten, melden sich bitte beim Amt für Statistik (Wahlamt) der Landeshauptstadt Magdeburg, Julius-Bremer-Str. 10, telefonisch unter 540 25 54 oder 540 26 08 oder per E-Mail unter statistik@magdeburg.de.