Magdeburg.
Zum 1. August wechseln nochmals 23 bisher kommunale Kindertageseinrichtungen zu freien Trägern der Jugendhilfe. Damit sind alle Kitas in der Hand freier Träger. Das Jugendamt unterstützt Eltern künftig mit einem Kitaplatz-Vergabeservice bei der Suche nach einem Betreuungsplatz für ihre Kinder. Magdeburgs Beigeordnete für Soziales, Jugend und Gesundheit, Beate Bröcker übergab dazu heute die ersten Faltblätter mit Elterninformationen.
"Der erste Weg sollte Eltern auch künftig in die Einrichtung ihrer Wahl führen, wenn sie einen Kitaplatz suchen", so die zuständige Beigeordnete, Beate Bröcker. Was aber, wenn die Wunsch-Einrichtungen bereits ausgebucht sind? "Dann kann das Jugendamt helfen und einen Platz vermitteln."
Dieser Service kann ab sofort genutzt werden, wenn Eltern drei Absagen in Einrichtungen ihrer Wahl erhalten haben. Dann kann im Jugendamt ein Antrag auf Platzvermittlung gestellt werden. Das Amt sucht einen Platz, reserviert ihn und informiert die Eltern, damit diese den Betreuungsvertrag abschließen können.
Alle notwendigen Informationen für Eltern hat das Jugendamt jetzt in einem Informationsblatt zusammengefasst. Sie werden künftig in allen Kitas sowie in den Bürgerbüros erhältlich sein. Die ersten Exemplare des Flyers übergab die Beigeordnete heute persönlich an die Kitas "Sonnenschein" und "Regenbogen" in der Max-Otten-Straße. Beide Einrichtungen wechseln per 1. August zum Internationalen Bund als neuem Träger.
"Da die Kita vor der Haustür für Eltern die erste Anlaufstelle bleiben soll, müssen Eltern dort auch alle für sie wichtigen Informationen und Formulare bekommen", bringt die Beigeordnete das Anliegen auf den Punkt. "Mit dem Faltblatt wollen wir die Träger unterstützen und die Einheitlichkeit der Informationen sicherstellen."
Das Jugendamt hat darüber hinaus Schautafeln mit allen Standorten von Kindereinrichtungen gefertigt, damit Eltern sich über das Betreuungsangebot informieren können. Sie sind derzeit im Verwaltungsgebäude Wilhelm-Höpfner-Ring ausgestellt und sollen zeitweise auch in den Sozialzentren und Bürgerbüros aufgestellt werden. Auch im Internet werden die Übersichten ab August unter www.stadtplan.magdeburg.de abrufbar sein.
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