Magdeburg.
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Vorbereitungen zum 30jährigen Jubiläum des Bestehens der Städtepartnerschaft mit Sarajevo
Die Städtepartnerschaft zwischen Magdeburg und Sarajevo besteht im Jahr 2007 bereits 30 Jahre. Im Mai dieses Jahres besuchte der Beigeordnete für Kultur, Schule und Sport, Herr Dr. Koch, die Partnerstadt. Der stellvertretende Bürgermeister der Stadt Sarajevo, Herr Dr. Josip Jurisic, zeigte sich sehr erfreut über die Anregung, aus Anlass des Jubiläums den gegenseitigen Austausch zu intensivieren. Es gab deshalb u. a. Gespräche mit dem Direktor des Theaters in Sarajevo, der Leiterin des Musikgymnasiums sowie dem Direktor des Goethe-Institutes in Sarajevo, Herrn Michael Schroen. Seitens der Landeshauptstadt Magdeburg besteht z.B. beim theater magdeburg, dem Puppentheater und dem Konservatorium "Georg Philipp Telemann" reges Interesse an kulturell-künstlerischen Begegnungen und gegenseitigen Gastspielen. Der Beigeordnete wird neben der inhaltlichen Vorbereitung insbesondere prüfen, inwieweit Möglichkeiten der Unterstützung und finanziellen Förderung einzelner Projekte auch seitens des Landes, Bundes und der EU bestehen.
Neue Abwassergebühren ab Januar 2006
Zum 1. Januar kommenden Jahres sollen die Abwassergebühren steigen. Der Städtische Abwasserbetrieb hat den Wirtschaftsplan für das Jahr 2006 und den Entwurf einer Änderung der Entwässerungsabgabensatzung und Abwasseranlagengebührensatzung vorgelegt, über die nach Beratung in den Ausschüssen der Stadtrat im November entscheidet.
Von Januar 2006 bis Dezember 2006 soll die Einleitung von Schmutzwasser pro Kubikmeter 2,59 Euro (bisher 2,41 Euro) kosten. Für die Einleitung von Schmutzwasser aus abflusslosen Sammelgruben soll der Kubikmeterpreis ebenfalls von 2,41 auf 2,59 Euro steigen. Geplant ist auch eine Anhebung der Gebühren für die Behandlung auf dem Klärwerk Gerwisch (Direkteinleitung) von aktuell 0,78 Euro/m³ auf 0,83 Euro/m³.
Im Jahr 2005 hat sich im Trink- und folglich auch im Schmutzwasserbereich der bereits im Jahr 2004 zu verzeichnende Abwärtstrend weiter verstärkt, so dass ein Mengenrückgang von fast 8 % zu erwarten ist. Die sich daraus ergebenden Mindereinnahmen sind trotz der Einsparungen bei Kosten und Investitionen nicht zu kompensieren. Die Anpassung der Gebühren soll eine Kostenunterdeckung und damit einen wesentlichen Gebührensprung in den Folgejahren vermeiden.
Mit der geplanten Schmutzwassergebühr von 2,59 Euro/m³ liegt Magdeburg aber deutlich unter den Gebühren der Stadt Halle/Saale (2,99 Euro/m³ im Jahr 2005) sowie weiterer Städte in Sachsen-Anhalt.
Die Abwassergebühren werden unter anderem für Neubau, Sanierung und Unterhaltung von Kanalnetz, Pumpwerken und Regenrückhaltebecken verwendet. Seit 1994 investierte der Städtische Abwasserbetrieb über 250 Millionen Euro. Neben dem Bau des Klärwerkes gehörten vor allem das über 1.000 Kilometer lange Kanalnetz, die 75 Pumpwerke und die 68 Regenrückhaltebecken zu den Investitionsschwerpunkten des Abwasserbetriebes.
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