Landkreis Leer | Presseinformation

Abitur auf dem Fehn genehmigt

Gymnasium Rhauderfehn wird um den Sekundarbereich II erweitert

Leer/Rhauderfehn - 03. November 2005. Die Landesschulbehörde in Osnabrück hat auf Antrag des Landkreises Leer die Erweiterung des Gymnasiums Rhauderfehn um den Sekundarbereich II genehmigt. Damit ist nun sichergestellt, dass die Schülerinnen und Schüler, die das Gymnasium Rhauderfehn besuchen, dort auch ihre Abiturprüfung ablegen können. Hierauf weist die Kreisverwaltung in einer Pressemitteilung hin.

Landrat Bernhard Bramlage zeigte sich sehr erfreut, dass durch die Genehmigung des Landes in Rhauderfehn die letzte Hürde zum vollwertigen Gymnasium genommen sei. Hierdurch werde eine wichtige Voraussetzung für eine weitere positive Entwicklung des Gymnasiums geschaffen. Auch bestehe jetzt endgültig die nötige Planungssicherheit, dem Raumbedarf des Gymnasiums rasch durch ein Investitionsprogramm und die Bereitstellung finanzieller Mittel Rechnung zu tragen. Besonders freue ihn, so Bramlage, dass das vom Kreistag beschlossene schulische Angebot, im südlichen Kreisgebiet ein weiteres Gymnasium einzurichten, so gut angenommen und durch die Genehmigung nun bestätigt werde.

Im Rahmen der Umsetzung der Schulstrukturreform zum 01.08.2004 wurde das Gymnasium in Rhauderfehn neu errichtet. Die Genehmigung des Landes sah bislang nur die Sekundarstufe I bis Klasse 10 vor. Aufgrund der großen Akzeptanz wurde die ursprünglich geplante Dreizügigkeit jedoch schon früh deutlich überschritten. So wurde bei den Anmeldungen für die Klasse 5 des aktuellen Schuljahrs mit 149 Schülerinnen und Schülern sogar eine Fünfzügigkeit erreicht. Vor diesem Hintergrund hatte der Landkreis bei der Landesschulbehörde seinen Antrag auf Genehmigung des Sekundarbereichs II erneuert und die Raumbedarfsplanung überarbeitet, weil das Gymnasium schon zu einem früheren Zeitpunkt als ursprünglich geplant mehr Räume benötigt. In einem ersten Bauabschnitt sollen zusätzlich acht allgemeine Unterrichtsräumen, vier Fachunterrichtsräume und ein Musikraum errichtet werden. Nach überschlägigen Kostenermittlungen betragen die Baukosten ca. 2,3 Millionen Euro.

Pressekontakt: Landkreis Leer, Pressestelle: Herbert Buscher


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