Leer - 08. November 2005. Am 16. November bietet das Gesundheitsamt des Landkreises Leer eine Fortbildung für Ärzte an. Sie richtet sich vor allem an Kinderärzte, kinderärztlich tätige Hausärzte und HNO-Ärzte und befasst sich mit der "Vernetzung der öffentlichen und privaten Gesundheitsvorsorge bei kindlichen Hör- und Sprachstörungen". Die Veranstaltung findet nicht wie ursprünglich angekündigt im Kreishaus statt, sondern im Aus- und Weiterbildungszentrum des Landkreises Leer an der Bavinkstraße 13 in Leer.
Nach der Begrüßung durch den Leiter des Gesundheitsamtes, Dr. Christian Marga, ist ein Vortrag von Manfred Flöther zu dem Thema "Aktuelle Ergebnisse aus der Hör- und Spracherwerbsforschung" mit anschließender Diskussion geplant. Flöther ist Fachberater für Hör- und Sprachgeschädigte im Niedersächsischen Landesamt für Soziales, Jugend und Familie. Der Referent wird sich anschließend mit den "Verfahren bei Aufnahme in die teilstationäre Sprachheilbehandlung" befassen. Daran schließt sich ein Vortrag von Dr. Jörg Flemming, Kinderarzt und Obmann im Berufsverband für Kinderheilkunde und Jugendmedizin, an. Dabei geht es um die "Zusammenarbeit mit dem öffentlichen Gesundheitsdienst aus der Sicht der niedergelassenen Ärzte unter Berücksichtigung der Heilmittelrichtlinien". Die Veranstaltung wird beendet mit einem Vortrag von Heike Ahrens, Jugendärztin am Kreisgesundheitsamt Leer. Sie wird zur Impfaktion 2005 und zu Einschulungsuntersuchungen Stellung nehmen.
"Knappe Ressourcen erfordern eine enge Vernetzung aller in diesem Bereich verantwortlich Tätigen", heißt es in der Einladung des Gesundheitsamtes. Gerade Kommunikationsstörungen verursachten neben persönlichen Leiden auch volkswirtschaftliche Folgekosten und sollten deshalb möglichst frühzeitig erkannt und behandelt werden.
Pressekontakt: Landkreis Leer, Pressestelle: Dieter Backer
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