Magdeburg.
Neues Gerätehaus für
FFW Diesdorf und Olvenstedt
Die Freiwilligen Feuerwehren Diesdorf und Olvenstedt sollen am Weizengrund ein neues, gemeinsames Gerätehaus erhalten. Einen entsprechenden Grundsatzbeschluss soll der Stadtrat nach Beratung in den zuständigen Ausschüssen voraussichtlich im Februar kommenden Jahres fassen.
Das Feuerwehrkonzept der Landeshauptstadt Magdeburg sieht die Fusion der Freiwilligen Feuerwehren Diesdorf und Olvenstedt vor, um zukunftsfähige Organisationsstrukturen im abwehrenden Brandschutz zu schaffen, die eine Kostensenkung bei Einhaltung aller gesetzlichen Vorgaben und Normative garantieren. Die Notwendigkeit und Chance der Zusammenlegung beider Wehren ergab sich bereits im Jahr 2000, als einerseits festgestellt wurde, dass sich eine dauerhafte Weiternutzung des derzeitigen Standortes der FF Olvenstedt verbietet, da Zustand und Geometrie von Gebäude und Grundstück eine grundhafte Sanierung oder einen Neubau an gleicher Stelle mit wirtschaftlich vertretbarem Aufwand unmöglich machen. Andererseits war das Grundstück der FF Diesdorf an seinen Alteigentümer zurückgeführt worden.
Der neue Standort beider Wehren am Olvenstedter Grund/Weizengrund wurde in einem langjährigen Findungsprozess ausgewählt. Das Grundstück ist an der Nord-Süd-Verbindung (Weizengrund/ Kümmelsberg) in Neu Olvenstedt, nahe der B1 gelegen. Die zur Verfügung stehende Fläche beträgt ca. 3.850 m².
Bei der Erstellung des Raum- und Funktionsprogramms wurde Wert auf die Umsetzung der Vorschläge und Wünsche der Kameraden gelegt. Damit können kurz-, mittel- und langfristig gute Bedingungen für die Dienstdurchführung im Feuerwehrdienst sowie die Jugendfeuerwehr- und Veteranenarbeit garantiert werden. Bei der weiteren Planung des Neubaus, der knapp 1,6 Mio. Euro kosten wird, werden die Kameraden beider Wehren einbezogen.
Jahresabschlüsse
Der Jahresabschluss 2004 der Magdeburger Hafen GmbH sowie der Jahresabschluss 2004 der Betreibergesellschaft der Forschungs- und Entwicklungszentrum Magdeburg mbH liegen vor. Die Gesellschaftervertreter sollen den Geschäftsführern Entlastung für das jeweilige Geschäftsjahr erteilen.
BbS I wird Eike-von-Repgow-Schule
Die Berufsbildende Schule I - Wirtschaft und Verwaltung - soll künftig den namen eike von Repgows tragen. Die Gesamtkonferenz hat den neuen Namen bereits beschlossen, nun muss der Stadtrat die Namensgebung befürworten.
Pflegestrukturplan aktualisiert
Der bis 2008 fortgeschriebene Pflegestrukturplan für die Landeshauptstadt liegt vor. Er soll nach Beratung in den zuständigen Ausschüssen am 12. Januar im Stadtrat beschlossen werden.
Im Rahmen der vorliegenden Pflegestrukturplanung werden die vorliegenden Pflegestatistiken für Magdeburg analysiert und die Entwicklung der Pflegesituation in Magdeburg seit der letzten Fortschreibung des Pflegestrukturplanes und die in der Regionalen Pflegekonferenz angesprochenen Probleme aufgegriffen. Gleichzeitig erfolgt eine Betrachtung hinsichtlich der demografischen Entwicklung. Die Nachfrage nach stationären Pflegeplätzen ist in Magdeburg weiterhin hoch. Das zeigt, dass auch künftig die Stärkung der Voraussetzungen für die ambulante Pflege im Mittelpunkt stehen muss. Insbesondere die sich ändernde Altersstruktur der Bevölkerung mit den bereits genannten negativen Auswirkungen auf die Möglichkeiten der Angehörigenpflege erfordert nicht nur ein gut ausgebautes Netz von ambulanten Pflegediensten und pflegeergänzenden Diensten, sondern auch weitgehende Unterstützung pflegender Angehöriger durch pflegeentlastende Dienste. Der ambulante Bereich muss so gestärkt werden, dass sich Betroffenen, deren Pflegebedarf nicht zwingend eine stationäre Versorgung erfordert, mit der Gewissheit, gut versorgt zu werden, für die Pflege zu Hause entscheiden können. Darüber hinaus müssen künftig alternative Wohnformen für Senioren gestärkt werden.
Bruse-Platz wird neu gestaltet
Das Stadtplanungsamt hat einen Entwurf für die Neugestaltung des Hermann-Bruse-Platzes im Neustädter Feld vorgelegt. Grundlage der Neugestaltung bilden die Ergebnisse des Workshops vom 15. Februar 2005, der Unternehmerstammtisch vom 30. Mai 2005, die Bürgerinformationsveranstaltung vom 27. Sept. 2005 und vorhandene städtebauliche Defizite. Die Neugestaltung des Hermann-Bruse-Platzes bildet den Abschluss der Gesamtmaßnahme "Zentraler Grünzug" im Neustädter Feld.
Folgende Maßnahmen beinhaltet die Entwurfsplanung:
- Der Verlust der 16-Geschosser wird durch neue städtebauliche Elemente kompensiert.
- Auf der Fläche der 16-Geschosser Hermann-Bruse-Platz 2 und 3 wird ein Gleditsienhain gepflanzt.
- Der sanierungsbedürftige Brunnen wird durch eine Höhendominante in Form eines 5,80 m hohen Rasenhügels ersetzt, der in Sichtachse des "Zentralen Grünzuges" steht.
- Als Ersatz zum sanierungsbedürftigen Brunnen wird auf dem Wochenmarkt eine neue Brunnenanlage zusammen mit einer schwungvollen Steinbank errichtet.
- Der fehlende Radweg wird ergänzt und folglich durchgehend von Neu Olvenstedt bis zur Neuen Neustadt befahrbar.
- Der vorhandene Verkaufsstand (roter Pavillon) wird an seinem Standort belassen und in die Planung integriert. Der Verkaufsstand an der Bushaltestelle Hermann-Bruse-Platz wird in seinem Umfeld gestalterisch aufgewertet. Der Verkaufsstand am Ärztehaus wird in seiner Lage in Richtung Platzmitte verlegt.
- Aufstellflächen für ambulante Marktstände werden am Platzrand mit Süd-West-Ausrichtung angeboten.
Entsprechend dem Bewilligungsbescheid des Landesverwaltungsamtes stehen aus Städtebaufördermitteln im Haushaltsjahr 2006 ca. 270.000 EUR, für das Haushaltsjahr 2007 ca. 96.000 EUR für die Maßnahme zur Verfügung. Die Kosten der Gesamtmaßnahme belaufen sich auf Grundlage der vorliegenden Entwurfsplanung auf ca. 365.000 EUR. Nach Beratung in den Ausschüssen muss der Stadtrat die vorliegende Entwurfsplanung bestätigen.
Lenkungsrunde IBA 2010
Der Titel des Magdeburger IBA-Themas lautet "Leben an und mit der Elbe. Um die an der Entwicklung und Umsetzung des Magdeburger IBA-Themas beteiligten Institutionen in einem übergreifenden Gremium zu konzentrieren und die Beteiligung aller Akteure sicherzustellen, soll daher eine Lenkungsrunde IBA unter Führung des Oberbürgermeisters eingerichtet werden. Das Gremium soll halbjährlich tagen, die Verlaufs- und Erfolgskontrolle übernehmen und das Vorgehen im Rahmen des Magdeburger IBA-Projektes festgelegen. Die aus den Sitzungen der Lenkungsrunde resultierenden Arbeitsaufträge werden von einer Arbeitsgruppe IBA innerhalb des Stadtplanungsamtes koordiniert, die, je nach Aufgabenstellung und Zuständigkeit, mit den verschiedenen Akteuren an speziellen Fragestellungen arbeitet. Diese Arbeitsgruppe trifft sich in monatlichem Abstand.
Für Rückfragen: Tel.: 0391/540 27 69
Die öffentlichen Dokumente aus der Sitzung sind ab morgen im Ratsinformationssystem unter www.magdeburg.de einsehbar.