Landeshauptstadt Magdeburg: PRESSEINFORMATIONEN

Magdeburg, 16. Januar 2006

Gedenken an die Zerstörung Magdeburgs am 16. Januar 1945

Magdeburg.

Mit einer Gedenkfeier auf dem Westfriedhof gedachten heute Magdeburgerinnen und Magdeburger sowie Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft, Kultur, Wissenschaft und Verwaltung der Zerstörung Magdeburg am 16. Januar 1945. "Nur wenn wir die Erinnerung an die Ereignisse des Krieges und der Zerstörung Magdeburgs wach halten, wenn wir das Gedenken an die Opfer vielfältig lebendig gestalten, besteht eine hoffnungsvolle Chance, dass so etwas nie wieder geschieht", sagte Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper in seiner Gedenkrede.

Nach einem Schweigemarsch vom Krematorium auf dem Westfriedhof zur Gedenkstätte für die Opfer des Luftangriffes vom 16. Januar wurden am dortigen Mahnmal Kränze niedergelegt und Worte des Gedenkens gesprochen.

In seiner Gedenkrede verwies Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper auf Bilder des zerstörten Magdeburg, die noch bis zum 20. Januar in der Ausstellung "Magdeburg schaut Dich an" in der Ratsdiele des Alten Rathauses zu sehen sind: "Es ist wie ein Wunder, dass immer noch Bilder und Zeugnisse der Stadtgeschichte und der Zerstörung der Stadt auftauchen, Dokumente und Fotos überlebten, so wie die Bilder des Magdeburger Amateurfotografen Hermann Brösel."

"Schaurig allein einen Gang durch die Innenstadt zu machen... Du empfindest einen körperlichen Schmerz ob der zerfetzten Umgebung", schrieb er 1945 unter seine Fotos der zerstörten Stadt.

"Der Frieden, den wir seit 61 Jahren leben können, ist kein Geschenk, sondern harte Arbeit einer Generation die diesen Krieg erlebt und überlebt hat. Es gilt diesen Frieden zu erhalten, zu bewahren und dorthin zu tragen, wo Menschen immer noch von Bomben, von Tod und Vertreibung durch Krieg und Terrorismus betroffen sind", erinnerte OB Dr. Trümper daran, dass Frieden ein kostbares Gut ist, dessen Bewahrung eine Aufgabe heutiger und künftiger Generationen ist.




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