Leer - 14. Februar 2006. 109 Menschen haben im Januar über das Zentrum für Arbeit des Landkreises Leer eine neue berufliche Herausforderung gefunden: 92 von ihnen bekamen eine unbefristete sozialversicherungspflichtige Beschäftigung, 17 Langzeitarbeitslose wurden in 400-Euro-Jobs vermittelt. „Dieser gute Auftakt ist vor allem deshalb bemerkenswert, weil die Bedingungen gerade in den Wintermonaten schwierig sind", sagt Landrat Bernhard Bramlage. Im vergangenen Jahr wurden insgesamt 750 Menschen in unbefristete sozialversicherungspflichtige Arbeit vermittelt, 131 bekamen einen 400-Euro-Job.
Von den in sozialversicherungspflichtige Arbeit vermittelten langzeitarbeitslosen Menschen sind fünf über 50 Jahre alt, und 20 jungen Menschen unter 25 Jahren konnte eine neue berufliche Chance vermittelt werden. Der Schwerpunkt der Vermittlung lag nach den Worten von Zentrumsleiter Andreas Epple in den Metallberufen: Mechaniker, Schweißer und Dreher. Aber auch Arbeitsstellen als Erntehelfer, Büro- und Verkaufskräfte, Trockenbauer, Kraftfahrer sowie Küchen- und Hauswirtschaftskräfte seien besetzt worden.
Zusätzlich haben mehr als 700 langzeitarbeitslose Kunden des Zentrums für Arbeit ein Angebot im Rahmen von Arbeitsgelegenheiten, den so genannten Ein-Euro-Jobs bekommen. Diese vergibt das Zentrum an Menschen, die zunächst noch nicht in eine Beschäftigung auf dem ersten Arbeitsmarkt vermittelt werden können.
Für Februar hat sich das Zentrum für Arbeit einen weiteren Schwerpunkt in der Vermittlungsarbeit gesetzt: Geplant sind zusätzliche Aktivitäten bei Hotels und Gaststätten, damit zum Saisonbeginn im April alle Arbeitsplätze besetzt sind. „Arbeitslosengeld II-Empfänger, die an einer Arbeit in Hotels und Gaststätten interessiert sind und von ihren Fallmanagern darauf noch nicht hingewiesen wurden, sollten sich umgehend bei uns melden“ empfiehlt Epple.
Pressekontakt: Landkreis Leer, Pressestelle: Dieter Backer
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