Magdeburg.
Die AG "Behinderte in Magdeburg" trifft sich am Donnerstag, dem 16. März 2006, 13.30 Uhr zu ihrer 28. Sitzung. Sie findet im Franckesaal des Alten Rathauses statt.
Auf der Tagesordnung stehen auch diesmal Fragen der Barrierefreiheit des öffentlichen Verkehrsraums, des Personennahverkehrs und öffentlicher Gebäude in Magdeburg.
Ferner soll darüber diskutiert werden, wie die Nachfrage älterer und behinderter BürgerInnen nach barrierefrei zugänglichem Wohnraum besser befriedigt werden kann.
In Magdeburg leben weit über 1.000 Menschen, die vollständig oder zeitweise auf einen Rollstuhl angewiesen sind. Weitere rund 10.000 BewohnerInnen der Landeshauptstadt sind gehbehindert oder anderweitig in ihrer Mobilität wesentlich eingeschränkt. Mehr als 3.000 Pflegebedürftige werden zu Hause gepflegt. Sie alle benötigen geeigneten Wohnraum, der möglichst stufenlos zugänglich ist und über ausreichende Bewegungsflächen verfügt.
Eingeladen sind zu diesem Tagesordnungspunkt Vertreter der städtischen Wohnungsbaugesellschaft Magdeburg GmbH, unter deren MiterInnen sich auch viele behinderte Betroffene befinden.
Auf der Sitzung will der Behindertenbeauftragte der Stadt, Hans-Peter Pischner, den Mitgliedern der AG zudem seinen aktuellen Jahresbericht für das Jahr 2005 vorstellen.
An der AG Behinderte beteiligen sich seit 1999 Mitglieder von Behindertenverbänden und -vereinen, Stadträte, MitarbeiterInnen von Ämtern der Stadtverwaltung und engagierte persönlich betroffene BürgerInnen. Ziel ihrer Arbeit ist die Verbesserung der Integration und die Förderung eines barrierefreien Lebensraums in der Landeshauptstadt.
In Magdeburg leben derzeit rund 25.000 behinderte Menschen.
Nähere Informationen:
Hans-Peter Pischner, Behindertenbeauftragter, Telefon 0391/540 2342
E-Mail: behindert@magdeburg.de
Der Behindertenbeauftragte ist im Alten Rathaus, Alter Markt 6, Südflügel Erdgeschoss, Zimmer 043 zu erreichen. Sprechzeit i.d.R. Dienstag 9-12 und 14-17.30 Uhr oder nach telefonischer Vereinbarung.