Landeshauptstadt Magdeburg: PRESSEINFORMATIONEN

Magdeburg, 09. März 2006

Fotoausstellung zum Schiffshebewerk Rothensee

Seit heute im Alten Rathaus

Magdeburg.

Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper hat heute gemeinsam mit dem Vorsitzenden des Stadtrats Jens Ansorge und weiteren Stadträten im Alten Rathaus eine Fotoausstellung zum Schiffshebewerk Magdeburg-Rothensee eröffnet. Sie kann bis zum 23. März montags bis freitags von 8.00 bis 18.00 Uhr besichtigt werden. Auch Unterschriftenlisten für den Erhalt des Schiffshebewerkes liegen in der Ausstellung aus.

Die Ausstellung zeigt Fotos zu folgenden vier Themenbereichen:

  • Bau des Schiffshebewerks in den Jahren 1934 - 1938
  • Generalreparatur in den Jahren 1979 - 1981
  • Grundinstandsetzung 1996 - 1999
  • heutige Bedeutung für Tourismus, Binnenschifffahrt, Denkmalschutz

Folgen einer Stilllegung

Zahlreiche Institutionen und Vereine haben mit Bildmaterial und fachkundigem Rat zu der Ausstellung beigetragen, insbesondere der Architekten- und Ingenieurverein (AIV) Magdeburg, die Magdeburger Urania e.V., das Wasser- und Schifffahrtsamt (WSA) Magdeburg und die Wasser- und Schifffahrtsdirektion Ost (WSD Ost).

Zahlreiche Schwarz-Weiß-Aufnahmen aus der Bauphase in den 30’er Jahren illustrieren die Entstehung des imposanten technischen Bauwerks und Schaubilder erläutern seine besondere Funktionsweise.

Eindrucksvolle Fotos von der Generalreparatur1979/1981, der Grundinstandsetzung 1996/1999 und aus der Gegenwart vermitteln etwas von der Faszination, die dieses einzigartige Bauwerk nicht nur auf Technikinteressierte ausübt.

In kompakter Form wird den Besuchern der Ausstellung vermittelt, warum Erhalt und Weiterbetrieb des Schiffshebewerks unverzichtbar sind.

Besucher der Ausstellung haben auch die Möglichkeit, mit ihrer Unterschrift gegen die beabsichtigte Stilllegung des Schiffshebewerks zu protestieren. Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper hatte die Unterschriftenaktion am 20. Februar gestartet.

Seitdem sind im städtischen Dezernat für Wirtschaft, Tourismus und regionale Zusammenarbeit mehr als 2500 Unterschriften eingegangen. Die Unterschriftenlisten will das Stadtoberhaupt an Bundeskanzlerin Angela Merkel senden: "Tausende Unterschriften sollen der Bundeskanzlerin klar machen, welche Bedeutung dieses Bauwerk für unsere Stadt hat und wie sehr sich die Menschen der Region mit diesem technischen Meisterwerk identifizieren."

Der Weiterbetrieb des Hebewerkes müsse von der Bundesregierung in Berlin unterstützt werden. "Eine einseitige betriebswirtschaftliche Betrachtung darf nicht zur Stilllegung des Hebewerkes führen", so OB Dr. Lutz Trümper. "Für den Weiterbetrieb dieses einmaligen technischen Denkmals gibt es viele Gründe: Es ist nicht nur ein einzigartiges technisches Denkmal und eine Touristenattraktion, sondern kann als Ergänzung und Alternative zur benachbarten Schleuse auch den reibungslosen Verkehr auf den Wasserstraßen sicher stellen."

Mit der Unterschrift unter den Aufruf können Bürger und Institutionen der Forderung zum Weiterbetrieb des Schiffshebewerkes Nachdruck verleihen.

Die Unterschriftslisten liegen auch in allen Bürgerbüros der Stadt, im Baudezernat und bei vielen Unterstützern aus. Der Aufruf und Unterschriftslisten können außerdem im Internet unter www.magdeburg.de abgerufen oder im Dezernat für Wirtschaft, Tourismus und regionale Zusammenarbeit, Julius-Bremer-Straße 8-10, Tel. 540 26 66, angefordert werden.

Ausgefüllte Listen können an das Dezernat für Wirtschaft, Tourismus und regionale Zusammenarbeit (Fax: 0391/540 26 19) gesandt werden. Dort wird der Weiterversand an das Bundeskanzleramt in Berlin organisiert.




[Drucken]


Stadt Magdeburg
Frau Dr. Cornelia Poenicke
Büro des Oberbürgermeisters
Teamleiter Öffentlichkeitsarbeit und Bürgeranliegen, Pressesprecherin
Alter Markt 6
39104 Magdeburg
Telefon: (03 91) 5 40 27 69
FAX: (03 91) 5 40 21 27
E-Mail: presse@magdeburg.de
URL: www.magdeburg.de

Die Pressestelle "Landeshauptstadt Magdeburg" ist Mitglied bei presse-service.de [http://www.presse-service.de/]. Dort können Sie Mitteilungen weiterer Pressestellen recherchieren und per E-Mail abonnieren. presse-service.de