Landeshauptstadt Magdeburg: PRESSEINFORMATIONEN

Magdeburg, 09. März 2006

"Kulturstiftung des Bundes muss in Halle bleiben!"

OB Trümper unterstützt Amtsschwester

Magdeburg.

Magdeburgs Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper unterstützt Halles Oberbürgermeisterin Ingrid Häußler im Kampf um den Verbleib der Kulturstiftung des Bundes in der Saalestadt. "Die Wahl Halles als Sitz der Bundeskulturstiftung war eine Hommage an die kulturelle Vielfalt und die reichen geschichtlichen Traditionen Mitteldeutschlands", erklärt dazu OB Trümper. "Davon profitiert das Land Sachsen-Anhalt insgesamt."

Ein Umzug der Stiftung nach Berlin sei zudem das falsche Signal an die Menschen in den ostdeutschen Bundesländern. "Hier haben ohnehin nur wenige Bundesbehörden und Institutionen ihren Sitz", so OB Dr. Trümper. "Wenn diese aufgegeben werden, haben die Menschen einmal mehr den Eindruck, dass der Osten von wichtigen Entwicklungen abgekoppelt wird."

Eine Bundeskulturstiftung mit Sitz in Halle lenkt den Blick auf eine Region mit reicher kultureller Tradition und Geschichte von europäischem Rang. "Zwei Städte feiern 12hundertjähriges Stadtjubiläum, der Europarat hat die Ausstellung `Heiliges Römisches Reich`, die ab 28. August in Magdeburg und Berlin gezeigt wird, als Europaratsausstellung gewürdigt - das sind Ereignisse, mit bundes- und europaweiter Ausstrahlung. Die Traditionen, für die sie stehen, stiften nicht nur nationale Identität, sie können zudem den Weg in ein geeintes Europa und dabei vor allem die Integration der osteuropäischen Staaten unterstützen." Auch wenn eine Bundeskulturstiftung natürlich kulturelle Initiativen aller deutschen Bundesländer fördern muss, sei es wichtig, dass die bundesdeutsche Aufmerksamkeit möglichst oft auf die neuen Länder gelenkt wird. "Für das Gelingen der deutschen Einheit brauchen wir eigentlich mehr gesamtdeutsche Behörden und Institutionen im Osten", fordert Magdeburgs Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper.




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