Magdeburg.
Magdeburgs Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper traf sich heute mit Schülern und Elternvertretern des Werner-von-Siemens-Gymnasiums in der Stendaler Straße 10. Der historische Backsteinbau in der Neuen Neustadt soll perspektivisch der Standort des Gymnasiums werden. Bevor Schüler und Lehrer einziehen können, muss das Gebäude jedoch saniert werden.
"Das Werner-von Siemens-Gymnasium ist als Gymnasium mit anerkannt mathematisch-naturwissenschaftlich-technischem Profil ein Aushängeschild für die Stadt", würdigt OB Trümper die besonderen Leistungen dieser Schule. "Davon zeugen zahlreiche Preise bei regionalen und überregionalen Olympiaden. Viele Schüler nehmen lange Wege in Kauf, um an dieser Schule lernen zu können."
Das Gymnasium, an dem derzeit rund 620 Schüler lernen, nutzt derzeit zwei Schulgebäude im Stadtteil Neustädter See. "Perspektivisch wollen wir auch für diese Schule - genau wie für zahlreiche andere - die Lernbedingungen verbessern. Das Gebäude in der Stendaler Straße, in das das Siemens-Gymnasium einziehen soll, ist deshalb Teil eines Pakets von Schulen, die wir über ein PPP-Modell sanieren wollen."
OB Trümper ist optimistisch, mit der Kommunalaufsicht ein konsensfähiges Modell für die dringend notwendige Sanierung der Schulen in Magdeburg zu finden. "Wir haben derzeit die einmalige Chance, leer stehende Schulgebäude als Interimsstandorte zu nutzen, um die Schulgebäude, die langfristig gebraucht werden, auf Vordermann zu bringen. Das Zeitfenster dafür ist klein. Deshalb brauchen wir eine Lösung, wie wir - trotz knapper Kassen - den Sanierungsstau abtragen."
Lehrer und Schüler hatten heute vor Ort schon einmal Gelegenheit, das künftige Domizil ihres Gymnasiums in Augenschein zu nehmen. Sie konnten sich dabei davon überzeugen, dass vor dem Umzug eine Sanierung des Gebäudes und die Gestaltung entsprechend den speziellen Bedürfnissen des Siemens- Gymnasiums unabdingbar ist.