10 Schülerinnen aus dem ungarischen Vàc (38.000 Einwohner) an der Donau besuchen in dieser Woche auf Einladung des Ulrichsgymnasiums die Stadt. Die Schülerinnen wohnen bei Gastfamilien in Norden und Umgebung. Norder Schülerinnen und Schüler hatten Ungarn bereits in der ersten Aprilwoche besucht.
Neben einem umfangreichen Ausflugsprogramm, u.a. nach Bremen, Norderney und zum Landesmuseum in Emden, stand am Mittwoch ein Teeempfang durch die Stadt Norden im Sitzungszimmer des Rathauses auf dem Programm.
Die Schülerinnen aus den Klassen 9, 10 und 11 einer Wirtschaftsschule wurden begleitet von ihren Lehrerinnen, Frau Buchnitz und Frau Katona. Vom Ulrichsgymnasium waren Frau Dirkopf und Frau Burlage dabei.
Bürgermeisterin Barbara Schlag ging in ihrer Begrüßung auf die Stadtgeschichte und die Bedeutung von Norden als Tourismusort ein. Anschließend erläuterte sie den Gästen den Ablauf einer typischen ostfriesischen Teezeremonie. Gerne erfüllten die Schülerinnen den Wunsch von Frau Schlag nach einer Vorstellungsrunde auf deutsch, lernen sie die Sprache doch bereits seit einigen Jahren. Die Ungarinnen erklärten außerdem, dass sie sich in Norden und vor allem in ihren Gastfamilien sehr wohl fühlen.
Die Heimreise steht am Sonntagmorgen an.
Ein Exemplar des Buches „Norden-Norddeich – Eine ostfriesische Küstenstadt stellt sich vor“ nahm die ungarische Lehrerin Frau Buchnitz als Geschenk und Andenken an Norden in Empfang.
Die Schule in Ungarn und 9 weitere Schulen (u.a. Schulen in Polen, Spanien, Irland und Estland) gehören dem Projekt „Virgil“ an. Dieses Projekt wird von der EU gefördert und soll die Zusammenarbeit zwischen Schulen aus anderen europäischen Staaten fördern. Gemeinsam werden bei der Bearbeitung von Projekten Erfahrungen getauscht und die unterschiedlichen Aspekte der kulturellen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Vielfalt in Europa beleuchtet.

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