Landeshauptstadt Magdeburg: PRESSEINFORMATIONEN

Magdeburg, 21. Mai 2006

Trotz Regen und Sturm 8.000 Besucher bei "Langer Nacht der Wissenschaft"

Als eines der Highlights im "Jahr der Wissenschaft" fand gestern erstmals in Magdeburg die "Lange Nacht der Wissenschaft" gemeinsam mit der "Internationalen Nacht der Museen" statt. 8.000 Magdeburger und ihre Gäste haben 154 Experimente, Aktionen und Vorträge bei 42 Kultur- und Wissenschaftseinrichtungen auf 4 Routen an 19 Haltepunkten erlebt. Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper zeigte sich erfreut: "Heute Abend beweist sich einmal mehr das Motto des Wissenschaftsjahres: Magdeburg will´s wissen! Ich bin überwältigt von den vielen interessierten Magdeburgern, die ich auf meiner Rundfahrt zu den Wissenschafts- und Kultureinrichtungen getroffen habe. Begeistert bin ich aber auch von dem Engagement der Mitarbeiter in den einzelnen Forschungseinrichtungen. Mit der Zukunftsoption Wissenschaft ist Magdeburg auf dem richtigen Weg."

"Die rennen uns die Bude ein"

Der Großteil der Magdeburger Kultur- und Wissenschaftseinrichtungen zeigten sich über den Besuchmagnet "Lange Nacht der Wissenschaft" überrascht. Prof. Dr. med. Henning Scheich, Wissenschaftlicher Direktor des Leibniz-Institut für Neurobiologie (IfN): "Die rennen uns die Bude ein! Mit so einem Besucheransturm haben wir nicht gerechnet!" Der Rektor der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Prof. Dr. Klaus Erich Pollmann: "Für uns war die "Lange Nacht der Wissenschaft" ein großer Erfolg! Weit mehr Leute haben den Weg zu uns gefunden, als noch zum "Tag der offenen Universitätstür" im April!" Sein Kollege Prof. Dr. Andreas Geiger, Rektor der Hochschule Magdeburg-Stendal (FH), fügt hinzu: "Wir sind begeistert! Unsere Labore waren bis Mitternacht voll besucht. Unser Kinder-Programm hat überraschend positive Resonanz bei den Besuchern gefunden!" Prof. Dr.-Ing. Udo Reichl, Direktor des Max-Planck-Instituts: "Die Magdeburger stehen früher auf! Bereits 10 Minuten vor offizieller Institutsöffnung hatte sich vor unserer Eingangstür bereits eine Menschentraube gebildet! Unsere Hausführungen und das Thema Grippeforschung waren die Highlights im Max-Planck-Institut!"

Prof. Dr. Matthias Puhle, Direktor der Magdeburger Museen: "Die Verbindung der "Internationalen Nacht der Museen" und der "Langen Nacht der Wissenschaft" hat dazu geführt, dass viele wissenschaftlich-interessierte Besucher die ungewöhnliche Möglichkeit der Kooperation genutzt haben, um in den zahlreichen Veranstaltungen der Magdeburger Museen, in ihren Ausstellungen und Sammlungen, Neues zu entdecken und kennen zulernen.

"Lange Nacht der Wissenschaft" trotzt Regen und Sturm

Der Erfolg der "Langen Nacht der Wissenschaft" war von Anfang an nicht abzusehen. Kurz nach der Eröffnung der Veranstaltung um 17 Uhr am Port of Science (Petriförder) riss der Sturm sogar den Riesenfußball von der "MS-Wissenschaft", dem Forschungsschiff der Wirtschaftsinititative "Wissenschaft im Dialog". Er wurde heute Früh um 7.30 Uhr zwischen Eisenbahnbrücke und Herrenkrugsteg an Land gefunden. Die Berufs- und Freiwillige Feuerwehr Magdeburgs musste in der Zeit zwischen 18 bis 3 Uhr 88 Einsätze fahren. Die Mehrzahl der Schäden bezog sich auf abgeknickte Bäume und Äste. In Mitleidenschaft gezogen wurden auch einige Veranstaltungsbühnen im Außenbereich der zahlreichen Kultur- und Wissenschaftseinrichtungen. Trotz des Unwetters verlief der Bus-Shuttle auf den vier Routen jedoch störungsfrei. MVB-Sprecher Bernd Schuber: "Die 10 eingesetzten Busse waren während der "Langen Nacht der Wissenschaft" ein effizientes Transportmittel. Aufgrund der großen Nachfrage auf der Hermann-Gruson-Route mussten wir gegen 21.30 Uhr den bestehenden gegen einen größeren Gelenkbus austauschen. Mit so vielen wissenschafts- und kulturinteressierten Fahrgästen hätten meine Busfahrer und ich nicht gerechnet!"




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Stadt Magdeburg
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