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Leverkusen, 02. Juni 2006

Ehrung für den Sportdirektor von Bayer 04:

Ein kunstvoller Löwe für den „Löwen“ Rudi Völler

Es gebe keinen besseren und würdigeren Preisträger als Rudi Völler, so Oberbürgermeister Ernst Küchler in seiner Laudatio für den Bayer 04-Sportdirektor, die der OB anlässlich der Verleihung des Leverkusener Löwen am Donnerstag, 1. Juni, im Spiegelsaal von Schloss Morsbroich hielt.

 

Mehr als hundert Gäste aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Sport hatten sich eingefunden, um der ersten Auszeichnung mit der vom Leverkusener Bildhauer Kurt Arentz geschaffenen Bronzeskulptur beizuwohnen.

 

Der „Leverkusener Löwe“, dem Wappentier der Stadt und des Bergischen Landes nachempfunden, soll künftig regelmäßig verdienten Persönlichkeiten verliehen werden, die besonders dazu beitragen, dass sich das Ansehen der Stadt in der Öffentlichkeit verbessert. „Einen besseren Sympathieträger für Leverkusen als Rudi Völler kann ich mir nicht vorstellen, so der Vorsitzende des Vereins „Leverkusen – ein starkes Stück Rheinland“, der die neue Ehrung ins Leben rief.

 

Auch für Oberbürgermeister Ernst Küchler ist Völler die beste Wahl. Küchler lobte den geraden Weg, den Völler stets gehe und der ihn bei den Fans und inzwischen sicher bei allen Leverkusener Bürgern so beliebt gemacht habe. Küchler wies auf das besondere Verhältnis hin, dass Völler, selbst Sternzeichen Widder, wohl zum Löwen haben müsse. Seine Profikarriere begann er bei den Münchner Löwen, er beendete sie bei Bayer 04 Leverkusen, ein Klub mit Löwen im Vereinsemblem. Nunmehr lebt Völler mit Familie seit 12 Jahren in Leverkusen, einer Stadt mit Löwen im Stadtwappen.

lebt.

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Völler bedankte sich angesichts so vieler lobender Worte

nachdrücklich und schilderte ausführlich seinen Weg nach Leverkusen, der so nie geplant war. Ursprünglich sollte es 1994 von Marseille nach Bordeaux gehen und es gab Tränen im Hause Völler, als der spätere Teamchef seiner Frau Sabrina mitteilte, dass Ex-Manager Rainer Calmund Völler nach Leverkusen gelotst habe. Auch bei Völler habe Leverkusen ursprünglich kein gutes Bild gehabt, doch dies habe sich zwischenzeitlich deutlich geändert und die Familie fühle sich sehr wohl in dieser Stadt und bei diesem Verein , so der heutige Sportdirektor von Bayer 04. Abschließend nutzte Völler auch gleich die Gelegenheit und warb für eine baldige Entscheidung seitens der Bayer AG in Sachen Stadionausbau

 



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