Oberbürgermeisterin Dieckmann bei der Übergabe von Unterschriften für die Kammerspiele: Dank für „die Unterstützung der eigenen Pläne“
ib – Oberbürgermeisterin Bärbel Dieckmann hat sich bei der Bürgerinitiative zum Erhalt der Kammerspiele Bad Godesberg für die „Unterstützung in eigener Sache“ bedankt. Wie die Bürgerinitiative haben auch sie und die Stadtverwaltung nicht die Absicht, den Kulturstandort Bonn zu schädigen oder die Kammerspiele zu schließen. Die Oberbürgermeisterin betonte, in dem noch nicht abgeschlossenen Diskussionsprozess um die Finanzierung der Bonner Kultur hätte es zu keinem Zeitpunkt eine von ihr gebilligte Planung zur Schließung der Kammerspiele gegeben.
Sie erklärte allerdings auch, dass es zu den Pflichten eines sachgerechten Sparprozesses gehöre, alle Optionen genau zu untersuchen und aufzuschreiben. Die von bestimmten Kreisen daraus gezogenen Schlussfolgerungen seien aber falsch.
Gegenüber dem Personal des Theaters erklärte die Oberbürgermeisterin, es sei die Pflicht der Stadt, die kulturellen Strukturen bezahlbar zu halten. An die Bürgerinnen und Bürger außerhalb Bonns, die in Briefen und Leserbriefen den noch nicht abgeschlossenen Sparprozess der Stadt kritisierten, sagte Bärbel Dieckmann, Bonn habe in erster Linie Verantwortung gegenüber den eigenen Bürgerinnen und Bürgern für einen dauerhaft finanzierbaren Haushalt und damit für die Finanzierung aller kommunalen Aufgaben in Bonn, nicht nur in der Kultur.
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