Landeshauptstadt Magdeburg: PRESSEINFORMATIONEN

Magdeburg, 19. Juni 2006

Kulturhistorisches Museum Magdeburg ermöglicht Gemälde-Restauration

Sinnbild der Kooperation mit Wiener Museum

Wien/Magdeburg - In Vorbereitung der großen Europarats- und Landesausstellung "Heiliges Römisches Reich Deutscher Nation", die vom 28. August bis 10. Dezember 2006 im Kulturhistorischen Museum Magdeburg gezeigt wird, wurde in den letzten Monaten ein stark beschädigtes, fast 500 Jahre altes Gemälde der Grabplatte König Rudolfs von Habsburg aus dem Bestand des Kunsthistorischen Museums Wien instand gesetzt. In Anwesenheit von Magdeburger Museumsvertretern wurde das restaurierte Kunstwerk nun in Wien der Öffentlichkeit vorgestellt.

Um den Transport nach Magdeburg und die Präsentation in der Ausstellung zu ermöglichen, waren umfangreiche konservatorische Maßnahmen von der Festigung der Farbschicht bis zur Schließung von Rissen und Löchern im Tuch des Werkes erforderlich. Diese Wert erhaltenden Maßnahmen wurden vom Kulturhistorischen Museum Magdeburg ermöglicht.

"Es handelt sich bei dem Gemälde um ein bedeutendes Dokument der Geschichte des Heiligen Römischen Reiches", erklärte Museumsdirektor Prof. Matthias Puhle seinen Einsatz für die Instandsetzung. Das 2,19 x 0,77 Meter große Gemälde der Grabplatte König Rudolfs von Habsburg gelte als Zeichen für das dynastische Bewusstsein und sei ein Sinnbild für die Rückbesinnung auf den ersten Habsburger König des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation. "Als solches ist es für unsere Ausstellungskonzeption unverzichtbar", so Puhle weiter. Das Kunstwerk wurde 1508 von Hans Knoderer im Auftrag Kaiser Maximilians I. geschaffen.

"Eine große historische Ausstellung zur europäischen Geschichte kann ohne die Sammlungen des Kunsthistorischen Museums Wien nicht stattfinden", stellte der Wiener Museumsdirektor Prof. Wilfried Seipel fest. Neben dem Gemälde der königlichen Grabplatte werden 26 weitere Exponate aus dem Kunsthistorischen Museum Wien darunter Gemälde, Prachthandschriften, Bronzeplastiken und Elfenbeinschnitzereien, die Reise nach Magdeburg antreten. Das Wiener Museum ist einer der Hauptleihgeber der Magdeburger Mittelalter-Schau. Das wiederhergestellte Gemälde der Grabplatte Rudolfs von Habsburg ist somit nicht nur ein wichtiges Zeugnis für die Geschichte des Heiligen Römischen Reiches sondern zugleich ein Sinnbild für die internationale Zusammenarbeit der beiden Museen in Wien und Magdeburg.

Kontakt/Presseinformationen

Dr. Alexander Schubert

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