Landeshauptstadt Magdeburg: PRESSEINFORMATIONEN

Magdeburg, 26. Juni 2006

"Nürnberg und Magdeburg - 2:0 für die Kultur" Kooperation der Landesausstellungen in Bayern und Sachsen-Anhalt

Nürnberg/Magdeburg - Vielfach werden die strengen FIFA-Reglementierungen moniert, die Werbung für Veranstaltungen während der Fußball-WM fast unmöglich machen. Anders sehen das die Marketing-Experten zweier Landesausstellungen in Bayern und Sachsen-Anhalt. Statt sich über eingeschränkte Gelegenheiten zu beklagen, werben sie mit der WM - und für Kunst und Geschichte.

"Nürnberg und Magdeburg - 2:0 für die Kultur" lautet der Slogan, der die Brücke zwischen Sportbegeisterung und Kulturerlebnis schlägt. 300.000 Flyer mit diesem Motto werden noch während der WM verteilt, um auf Ausstellungshighlights in der fränkischen Metropole und in der Landeshauptstadt Sachsen-Anhalts aufmerksam machen.

Seit April wird im Nürnberger Museum für Industriekultur die Bayerische Landesausstellung "200 Jahre Franken in Bayern" gezeigt. Ende August startet in Magdeburg die Landesausstellung Sachsen-Anhalt "Heiliges Römisches Reich Deutscher Nation. Von Otto dem Großen bis zum Ausgang des Mittelalters". Beide Ausstellungen sind thematisch verknüpft. Während Magdeburg an die mittelalterlichen Anfänge des Heiligen Römischen Reiches erinnert, wendet sich Nürnberg der Zeit ab dem Ende dieses Reiches im Jahre 1806 zu.

"Was läge da näher, als gemeinsam zu werben, zumal die Freundschaft zwischen dem Haus der Bayerischen Geschichte und dem Kulturhistorischen Museum Magdeburg schon lange währt", meint Dr. Josef Kirmeier, Projektleiter der Nürnberger Schau. Und Dr. Alexander Schubert, Pressesprecher und Wissenschaftler in Magdeburg ergänzt: "Die Fußball-WM ist für die Kultur kein Hindernis. Vielmehr erreichen wir in den Städten gerade jetzt besonders viele Menschen aus dem In-und Ausland, weil alle auf den Beinen sind."

Der gemeinsame Kultur-Flyer hat einiges zu bieten. Das satirische Titelbild zeigt ein muskulöses Stürmerbein, das einen Fußball direkt ins (Museums)-Tor befördert. Kein geringerer als Dewa Waworka, legendärer Kunstmaler und vielfach ausgezeichneter Illustrator der Titelseiten des SPIEGELS ließ sich für die ausgefallene Aktion begeistern. Sichtlich Spaß hatte der Künstler daran, Sport und Kultur auf humorvolle Weise zu verbinden.

Die Bayerische Landesausstellung im Museum Industriekultur "200 Jahre Franken in Bayern" ist noch bis zum 12. November in Nürnberg zu sehen. Die Landesausstellung Sachsen-Anhalt "Heiliges Römisches Reich Deutscher Nation" im Kulturhistorischen Museum Magdeburg beginnt am 28. August und endet am 10. Dezember.

Kontakt/Presseinformationen
Dr. Alexander Schubert
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Kulturhistorisches Museum Magdeburg
Otto-von-Guericke-Straße 68-73
D-39104 Magdeburg
Tel. 0391/5354815 
Fax. 0391/5354824  
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