Am kommenden Donnerstag und Freitag, 29. und 30. Juni 2006, treffen sich die Behindertenbeauftragten wichtiger deutscher Großstädte im Magdeburger Rathaus zu ihrem diesjährigen Erfahrungsaustausch. Sie wollen über Probleme beim Abbaus von Barrieren für behinderte Menschen sprechen. Angemeldet haben sich dazu die Behindertenbeauftragten von Bremen, Dresden, Halle, Hannover, Karlsruhe, Leipzig, München, Münster und Magdeburg. Es ist bereits das vierte Treffen dieser Art.
Als Gastgeber will Magdeburgs Behindertenbeauftragter Hans-Peter Pischner auf die in den letzten Jahren erreichten Fortschritte bei der Barrierefreiheit in Magdeburg hinweisen. So sollen unter anderem die beim Umbau des Rathauses gefundenen Lösungen demonstriert werden. Bei einem Stadtrundgang in der Innenstadt wollen die Behindertenbeauftragten begutachten, welche baulichen Details praktikabel sind und wo über Veränderungen nachgedacht werden muss.
Für den Magdeburgs Behindertenbeauftragten Hans-Peter Pischner ist dabei wichtig, Auffassungen und Erfahrungen aus der Sicht anderer Städte aufzunehmen und Anregungen für die weitere Gestaltung einer behindertenfreundlichen Kommune zu gewinnen.
Auf der Tagung sollen auch Fragen zur Gleichstellungspolitik und zur Berücksichtigung der Belange behinderter Menschen in der Kommunalpolitik der beteiligten Städte beraten werden.
In Magdeburg leben zurzeit rund 19.000 Menschen mit einer anerkannten Schwerbehinderung, das sind 8,2 Prozent der Bevölkerung. Deutschlandweit sind etwa 6,7 Millionen Menschen schwerbehindert.
Bei Rückfragen: Hans-Peter Pischner, Behindertenbeauftragter, Telefon 03 91/5 40 23 42