Rund 500 interessierte Bürgerinnen und Bürger nahmen am Samstag auf dem „Sommerfest neue bahn stadt: opladen“ die Möglichkeit wahr, sich über den Planungsstand für die insgesamt 72 Hektar große Bahn-Brachfläche im Stadtteil Opladen zu informieren. Die ersten drei Preisträger des städtebaulichen Wettbewerbs für den 44 Hektar großen Ostteil des ehemaligen Bahn-Ausbesserungswerks wurden von den Auslobern - Stadt Leverkusen und Deutsche Bahn AG – gemeinsam mit dem Land NRW und der Regionale 2010 Agentur geehrt.
Die weiteren Schritte für eins der „bedeutendsten städtebaulichen Projekte in NRW“, so Bauminister Wittke im November 2005, wurden vorgestellt:
Im September findet in Leverkusen eine mehrtägige Klausur mit dem Sieger-Team, den Städteplanern B.A.S. Kopperschmidt+Moczala, Weimar, dem Landschaftsarchitekturbüro Werkgemeinschaft Freiraum, Nürnberg, und dem Verkehrsplanungsbüro Kühnert, Bergkamen, sowie mit allen Projektbeteiligten statt. Dazu geladen sind auch Jury-Mitglieder, Experten für Städtebau, Umwelt, Landschaftsplanung und Verkehr. Ziel der Klausur ist eine erste Konkretisierung des Siegerentwurfs.
Oberbürgermeister Ernst Küchler betonte: „Uns allen geht es darum, dass sich diese ungenutzte Brachfläche in ein lebendiges neues Stadtquartier mit direkter Anbindung an die angrenzenden Stadtteile, vor allem natürlich, Opladen, verwandelt. Das Projekt ist von entscheidender städtebaulicher Bedeutung für eine positive Zukunft in Leverkusen.“
Auf dem Areal des ehemaligen Eisenbahnausbesserungswerks der Deutschen Bahn AG in Leverkusen-Opladen soll in den nächsten Jahren ein komplett neues Quartier für Gewerbe, Wohnen, Grün, Freizeit und Kultur entstehen.
Für dieses höchst komplexe Projekt - in Augen von NRW-Bauminister Oliver Wittke eins der bedeutendsten Städtebau-Vorhaben in NRW überhaupt – wurde Ende Juni mit dem Wettbewerbssieg des Teams B.A.S. Kopperschmidt + Moczala, der Werkgemeinschaft Freiraum, Ingenieurbüro Kühnert – ein Meilenstein erreicht: Für die 44 ha große Ostseite des Areals mit dem ehemaligen Ausbesserungswerk und dem Gleisbauhof liegt nun – wie schon für die Westseite - ein akzeptierter Planungsentwurf vor, den es gilt, in der Zukunft zu konkretisieren.
Der Siegerentwurf
Im Rahmen von Führungen, vor ihren Plänen und anhand eines Modells erläuterte das siegreiche Team seine preisgekrönte Planung. Das Team plant, ausgehend von dem wertvollen vorhandenen Grünbestand, eine Struktur gebende zentrale Parkanlage mit Sport, Spiel- und Freizeiteinrichtungen. Diese Grünflächen sollen dem neuen Stadtquartier im Zusammenwirken mit erhaltenswerter Bausubstanz wie dem Wasserturm und dem Kesselhaus ein besonderes Gesicht verleihen.
Starke Projektpartner ziehen an einem Strang
Alle Beteiligten – die Stadt Leverkusen, die Deutsche Bahn AG, das Städtebauministerium des Landes NRW und die Regionale 2010 Agentur – betonten, dass es gemeinsamer Wille sei, die Revitalisierung und Neunutzung der Brachfläche gemeinsam durchzuführen.
Bereits 2010, im Präsentationsjahr der Regionale 2010, sollen erste Flächen zwischen den beiden jetzt noch bestehenden großen Ausbesserungshallen als öffentlich nutzbare Grünflächen hergerichtet sein. Ebenso sollen dann erste Bauabschnitte für Wohnen entwickelt sein. Dies sind erste wichtige Schritte zur Umwandlung der Brachfläche in ein lebendiges Stadtquartier.
Das Projekt neue bahn stadt: opladen ist eins der sieben städtebaulichen Schwerpunktprojekte der Region Köln/Bonn im Rahmen der Regionale 2010.
Weitere Informationen zum Projekt finden Sie unter:
www.neue-bahn-stadt-opladen.de und www.regionale2010.de
Rückfragen an:
Pressestelle Stadt Leverkusen, Irmgard Schenk-Zittlau, Telefon: 0214/ 406-8863; irmgard.schenk@stadt.leverkusen.de; DB AG Gerhard Felser, Pressesprecher NRW, Telefon: 0211/3680 – 2060; gerhard.felser@bahn.de; gionale 2010 Agentur, Annette Göddertz, Telefon: 0221/92547745;
a.goeddertz@regionale2010.de