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Kreiswahlleiter betont Bedeutung der Kommunalwahl

...und gibt Hinweise zur 'richtigen Wahl'

07. September 2006. „Mit der Kommunalwahl werden vor Ort wichtige Weichen für die nächsten Jahre gestellt“, sagt Kreiswahlleiter Rüdiger Reske. Keine andere Wahl habe solche Auswirkungen unmittelbar vor der Haustür. Das gelte auch für die Direktwahl des Landrats und des Bürgermeisters, die die Richtung in den Verwaltungen vorgeben.

Reske wirbt dafür, am 10. September vom Wahlrecht Gebrauch zu machen. Zum einen, weil nur so die zu wählenden Personen und Gremien eine breite demokratische Basis bekommen. Zum anderen, weil sich Nichtwähler eigentlich später nicht beschweren dürften, wenn sie mit Entscheidungen nicht einverstanden seien.

„Niemand sollte sich durch die vielen Stimmzettel verwirren lassen“, so Kreiswahlleiter Reske, der auch empfiehlt, sich in den Wahlkabinen die nötige Zeit zu nehmen. Wichtig sei, dass niemand zu viele Kreuze auf einem Stimmzettel mache. Für die Frage, ob nur ein Kreuz gemacht werden darf oder drei, gibt es eine ganz einfache Faustregel: Wird nur eine Person gewählt, hat man auch nur eine Stimme. Das gilt also für die Wahl des Bürgermeisters und des Landrats. Wird dagegen ein Gremium aus mehreren Personen gewählt - wie beim Kreistag, Gemeinderat oder Ortsrat - können bis zu drei Kreuze auf dem Stimmzettel beliebig verteilt werden. Man kann also zum Beispiel alle drei Stimmen einem Kandidaten oder einer Gesamtliste geben. Die drei Kreuze können aber auch auf mehrere Personen, Parteien und Gruppen verteilt werden. Auch wer nur zwei Kreuze oder auch nur ein Kreuz macht, hat gültig gewählt. Nur wenn es eben zu viele Kreuze sind, ist der Stimmzettel ungültig.

Der Kreiswahlleiter weist noch darauf hin, dass auch Ergänzungen oder Kommentare auf dem Stimmzettel zur Ungültigkeit führen. Das gilt auch, wenn jemand einen oder mehrere Kandidaten oder ganze Wahlvorschläge durchstreicht.

Kreiswahlleiter Reske hofft darauf, dass viele Menschen zur Wahl gehen: „Eine hohe Wahlbeteiligung ist auch Ansporn und Mahnung für alle Mandats- und Funktionsträger, ihre Aufgabe verantwortungsvoll für alle Bürgerinnen und Bürger auszuüben.“

Pressekontakt: Landkreis Leer, Pressestelle, Dieter Backer


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